Übersicht
Das Ensemble Pygmalion unter der Leitung des Dirigenten und Countertenors Raphaël Pichon ist berühmt für seinen feinen Klang auf historischen Instrumenten. Gemeinsam mit den Gesangsstars Sabine Devieilhe, Lea Desandre, Johannes Martin Kränzle, Julian Prégardien und Daniel Behle taucht es ein in wenig gespielte Werke von Wolfgang Amadeus Mozart.
Themen
Details
Wolfgang Amadeus Mozarts Schaffensphase um 1780 steht im Zentrum des neuen Projekts von Raphaël Pichon und seinem Ensemble Pygmalion bei den Salzburger Festspielen. Das unvollendete Singspiel „Zaide“ sowie Ausschnitte aus „Davide penitente“, „Thamos“ und selten aufgeführte Konzertarien verschmelzen zu einem halbszenischen Abend. Es singen Sabine Devieilhe, Lea Desandre, Johannes Martin Kränzle, Julian Prégardien und Daniel Behle.
„Zaide“ ist ein wichtiger Entwicklungspunkt für Mozart: Emanzipiert von Familie und Dienstherr rückt er die zentralen Themen der Aufklärung ins Licht: Freiheit, Widerstand, Liebe und Vergebung. Das musikalische Pasticcio wird durch Wajdi Mouawads eigens verfasste poetische Texte, tänzerische Elemente und Videoprojektionen ergänzt.
Raphaël Pichon ist Spezialist für dramaturgisch feine Programme: Mit historisch authentischen Instrumenten knüpft sein 2006 gegründetes Ensemble Pygmalion mit Chor und Orchester neue Verbindungen zwischen Werken und öffnet ungeahnte Blickwinkel auf Mozarts Musik.
Alle Kompositionen des Programms stammen von Wolfgang Amadeus Mozart:
- Adagio in C-Dur für Glasharmonika, KV 356
- Konzertarie „Ah... lo previdi!“, KV 272
- „Davide penitente“, KV 469
- „Zaide“ , KV 344
- Fragment „Einsam bin ich, meine Liebe“, KV Anh. 26
- Kanon „Nascoso è il mio sol“, KV 557 (Arr. R. Pichon & V. Manac‘h)
- Konzertarie „Misero! O sogno“, KV 431
- Offertorium „Misericordias Domini“, KV 222
- „Thamos, König in Ägypten“, KV 345
Hinweis
Personen
Schauspieler: Rolle | Zaide Gomatz Persada Allazim Soliman Tanz Tanz |
| Regie: | François-René Martin |
| Kostüme: | Bertrand Couderc |
| Dirigent: | Raphaël Pichon |