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Im Ostergottesdienst aus der Pauluskirche in Marburg mit Pfarrer Dr. Burkhard Freiherr von Dörnberg werden Seifenblasen zum Hoffnungsbild. Sie widersprechen dem Dunkel des Grabes.
Im Barock galten Seifenblasen als Symbol der Vergänglichkeit. Ein Hauch und alles ist vorbei. „Gerade weil sie so zerbrechlich sind, erzählen sie vom Leben“, sagt Pfarrer Burkhard Freiherr von Dörnberg. Sie symbolisieren: Das Leben ist größer als sein Ende.
Seifenblasen leuchten rot, grün, blau und erinnern an einen Regenbogen. Die Blasen tanzen im Licht und zerplatzen. Zerbrechlicher kann ein Zeichen kaum sein. Die Farben des Regenbogens sind Symbole der Vergänglichkeit und des Neuanfangs. Wie eine Seifenblase, die in den Himmel steigt, erhebt sich das Leben über die Schwere. Die Auferstehung Jesu zeigt: Was zerbrechlich scheint, kann von Gottes Kraft getragen werden.
Es erklingen Geigen, an der Orgel ist Anita Kaminski und Johanna Wagner leitet den Projektchor.
Nach dem Gottesdienst gibt es bis 18.00 Uhr ein telefonisches Gesprächsangebot der Gemeinde unter der Telefonnummer: 0700 14 14 10 10 (9 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz. Mobilfunkkosten abweichend.)
Weitere Informationen unter zdf.fernsehgottesdienst.de
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