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Die Stücke des „Shakespeares der Moderne“, Kae Tempest, sind eine Momentaufnahme des Englands von heute. Jedes Wort, aber auch der Alltagskampf und die unterschwellige Wut fühlen sich authentisch und erlebt an. Wie immer legt Tempest den messerscharfen Flow von düsteren, engagierten Versen über ätherisch-raue Electro-Sounds. Aufzeichnung vom 18. Juni 2025 aus dem Yoyo, Paris.
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Eines der besten Beispiele für Spoken Word Poetry im englischsprachigen Raum: Mit Kae Tempest kommt die Avantgarde der Spoken Word Poetry auf die Bühne von „Echoes with Jehnny Beth“: weniger Dezibel - dafür mehr Sozialbewusstsein. Der internationale Durchbruch gelang Kae Tempest 2016 mit dem Album „Let Them Eat Chaos“. Aber der „Shakespeare der Moderne“ kann nicht nur rappen. Tempest hat auch eine Gedichtsammlung veröffentlicht, den britischen Lyrikpreis erhalten und ein Theaterstück geschrieben.
Auf der Bühne von Echoes stellt Tempest auch Stücke des im Juli 2025 erschienenen neuen Albums „Self Titled“ vor. Auch darin legt er wieder den messerscharfen Flow von düsteren, kompromisslos-engagierten Versen über ätherisch-raue Electro-Sounds. Die Stücke sind eine Momentaufnahme des Englands von heute. Jedes Wort, aber auch der Alltagskampf und die unterschwellige Wut fühlen sich authentisch und erlebt an.
Mit Kae Tempest und Jehnny Beth treffen zwei Musikschaffende aufeinander, die wissen, dass Schönheit oft da entsteht, wo es knirscht und klemmt.
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