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Fortpflanzung und Arterhalt als einziger Grund, sich zu paaren? Mitnichten, auch in puncto Sex gilt: jedem Tierchen sein Pläsierchen. Eine Entdeckungsreise in die Liebeswelt von Pottwal, Weihe und Bonobo.
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Ein inniges Bartgeierpaar, sich besteigende Maikäfer, Affen, die Streitigkeiten und Spannungen mit Sex lösen - bis hierhin wenig überraschend, wenn es sich nicht um gleichgeschlechtliche Beziehungen handeln würde. Auch Tintenfische, die sich schminken, um zu gefallen, und Weihen, die mit einem besonders verführerischen Federkleid locken, gehören dazu; es sind zuweilen Männchen, die sich zur Paarungszeit als Weibchen ausgeben.
Beim Anemonenfisch wird der Vater zur Mutter, beim Zackenbarsch ist es umgekehrt. Meeresnacktschnecken sind praktischerweise als Zwitter gleich beides. Rehe mit Geweih, Vögel mit beiden Geschlechtern - die Tierwelt hat die unglaublichsten Beispiele parat, um zu beweisen, dass in puncto Sex tatsächlich gilt: jedem Tierchen sein Pläsierchen.
Mit einem frechen, tabulosen Kommentar zollt „Wilde Liebe - Diversität in der Natur“ der komplexen Sexualität der Tierwelt Tribut. Denn Tiere sind immerhin auch nur Menschen.
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