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Die Uhren auf der „Britannia“ stehen noch heute auf 15.01 Uhr: die Zeit, als die Queen am 11. Dezember 1997 zum letzten Mal von Bord ging - und das Ende der langen Dienstzeit des Schiffs. Die Royals lebten luxuriös an Bord, die Mannschaft dagegen war einfach untergebracht. Dennoch sehen die Royal Yachtsmen es als großes Privileg an, auf der „Britannia“ gedient zu haben.
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Fest vertäut am Kai im Hafen von Edinburgh liegt der größte Stolz der britischen Seefahrt, die königliche Yacht. Auf den Uhren der „Britannia“ stehen die Zeiger heute noch auf 15.01 Uhr: Es ist die Zeit zu der Königin Elizabeth II. am 11.Dezember 1997 das letzte Mal von Bord ging. Es war das Ende von mehr als vier Jahrzehnten glanzvoller Dienstzeit der Yacht.
Nirgendwo sonst kommt man der Privatsphäre der Queen so nahe wie hier. Denn das Schiff war nicht nur Staatsyacht, sondern auch privater Rückzugsort der Königin, so etwas wie das schwimmende Ferienhaus.
Jedes Jahr im Mai kehren etwa 60 ehemalige königliche Matrosen - die „Yotties“, die Royal Yachtsmen - für eine Woche auf die „Britannia“ zurück. Die Yotties‘ Week ist für die Seeleute ein Wiedersehen unter Freunden - und mit ihrem Lieblingsschiff. Die Ex-Matrosen helfen beim Streichen, Reinigen und Warten der Yacht. Ihre Geschichten über die Tage mit der königlichen Familie an Bord geben Einblick in ein Leben zwischen Ritual und Privatsphäre.
Die Royals lebten luxuriös auf der „Britannia“. Die Royal Yachtsmen hingegen hatten nur einfache Unterkünfte. Dennoch sehen es die Yotties heute noch als großes Privileg an, so direkt im Dienst der Queen gestanden zu haben. Mit ihrer Yotties‘ Week feiern sie sich, die „Britannia“ und die Queen.
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