Schloss Friedenstein 2018: Fast 40 Jahre nach dem größten Kunstraub der DDR wird über die Rückkehr von fünf alten Meistern nach Gotha verhandelt.
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Schloss Friedenstein 2018: Fast 40 Jahre nach dem größten Kunstraub der DDR wird über die Rückkehr von fünf alten Meistern nach Gotha verhandelt.

Das Gemälde "Bildnis eines junges Mannes" des niederländischen Malers Frans Hals aus dem 17. Jahrhundert im Museum von Schloss Friedenstein

Das Gemälde "Bildnis eines jungen Mannes" des niederländischen Malers Frans Hals gehörte zu den gestohlenen Gegenständen aus dem Schloss Friedenstein.

Nun sind die fünf alten Meister wieder zurück in Gotha.

Der ehemalige Kriminalpolizist Gerd Schlegel (li.) und René Allonge (re.), Hauptkommissar für Kunstkriminalität, im Gespräch über den Fall

Gemeinsam mit dem Journalisten Konstantin von Hammerstein (li.) rollt René Allonge (re.), Hauptkommissar für Kunstkriminalität, den Fall rund um die gestohlenen Gemälde aus Gotha neu auf.

Nach dem Raub werden über tausend Personen verhört, darunter alle Besitzer eines blauen Kleinwagens AWZ P70. Dieses Modell soll in der Tatnacht am Schloss Friedenstein gesehen worden sein.

Im Sommer 2018 erhält Knut Kreuch, Oberbürgermeister der thüringischen Stadt Gotha, einen mysteriösen Anruf: Es geht um den Gemäldediebstahl auf Schloss Friedenstein im Jahr 1979.
Übersicht
Gotha, Ostdeutschland, 1979: Fünf holländische Meisterwerke verschwinden über Nacht aus dem barocken Schloss Friedenstein, das die kleine mittelalterliche Stadt überragt. Die Ermittlungen von Polizei und Stasi führen trotz vieler Spuren und über tausend Vernehmungen ins Leere. Erst 40 Jahre später wendet sich plötzlich ein Rechtsanwalt an den Oberbürgermeister Knut Kreuch, um über die Rückgabe der Gemälde zu verhandeln.
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Im Sommer 2018 erhält Knut Kreuch, Oberbürgermeister der thüringischen Stadt Gotha, einen mysteriösen Anruf. Ein Rechtsanwalt möchte über die Rückgabe von fünf alten Meistern verhandeln, die 1979 über Nacht aus der prächtigen Gemäldesammlung von Schloss Friedenstein gestohlen wurden.
Nach dem Raub werden über tausend Personen verhört, darunter alle Besitzer eines blauen Kleinwagens AWZ P70. Mehrere Zeugen haben ein solches Modell in der fraglichen Nacht in der Nähe der imposanten Barockresidenz gesehen. Die Operation „Alte Meister“ zählt zu den größten Ermittlungen der DDR-Geschichte. Doch die Bilder bleiben verschwunden.
Umso größer ist die Überraschung, als schließlich nach fast 40 Jahren der Anruf des Rechtsanwalts eingeht. Er meldet sich im Namen einer Familie, die die Bilder geerbt hat und bereit wäre, sie gegen eine Zahlung von fünf Millionen Euro zurückzugeben.
René Allonge, Hauptkommissar für Kunstkriminalität beim Landeskriminalamt Berlin, wird hinzugezogen. Er will vor allem eines wissen: Wer hat das Verbrechen begangen? Warum wurde es trotz des riesigen Sicherheitsapparates der DDR, in dem alle Bürger unter ständiger Beobachtung standen, nie aufgeklärt? Und wie gelangten die Gemälde in den 1980er Jahren aus der DDR nach Westdeutschland?
Gemeinsam mit dem Journalisten Konstantin von Hammerstein rollt er den Fall neu auf und fügt das Bild einer zutiefst menschlichen, tragischen Geschichte auf beiden Seiten des geteilten Deutschlands zusammen.
Hinweis
Personen
| Regie: | Katinka Zeuner, Stefano Strocchi |
Top-Spielfilm am 08.04.
Spielfilm
Zwei Kleinganoven müssen in die Rollen von CIA-Agenten schlüpfen.Im letzten Moment können die Kleinganoven Roscoe und Doug mal wieder der Polizei entkommen, weil sie sich am Flughafen als die ausgerufenen Passagiere Steinberg und Mason ausgeben. Damit gelangen sie allerdings vom Regen in die Traufe: Denn Steinberg und Mason sind CIA-Agenten. Nun müssen Roscoe und Doug in die Rolle der Spione...
Zwei bärenstarke Typen