Übersicht
Nachdem sich Fumiko von ihrem Ehemann hat scheiden lassen, wird ein Lesekreis ihr Refugium. Ermutigt von Taku Hori, dem Ehemann ihrer Freundin, der auch Gedichte schreibt, wächst ihr dichterisches Selbstbewusstsein. Fumiko fühlt sich immer mehr zu Taku hingezogen, bis sie eine Diagnose für Brustkrebs bekommt. Drama (1955) von Kinuyo Tanaka, eine der ersten japanischen Filmregisseurinnen.
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Details
Hokkaido, im Norden Japans. Die junge Mutter von zwei kleinen Kindern, Fumiko, lebt in einer unglücklichen Ehe. Als sie von der Untreue ihres Mannes erfährt, lässt sie sich scheiden und will mit ihren Kindern, die sie über alles liebt, ein neues Leben beginnen. Als ihr das Sorgerecht für ihren Sohn entzogen wird und sie nur ihre Tochter mitnehmen kann, wird ein Lesekreis in der Stadt ihr wichtigster Zufluchtsort. Dort findet sie, ermutigt von Taku Hori, der wie sie Gedichte schreibt, zu ihrem poetischen Ausdruck. Während Fumiko sich immer mehr zu, dem mit ihrer Freundin verheirateten, Taku hingezogen fühlt, bekommt sie eine Diagnose für Brustkrebs im Spätstadium. Zeitgleich mit der Veröffentlichung ihrer Gedichte wird sie in ein Krankenhaus eingeliefert und muss sich einer Mastektomie unterziehen. Ein Journalist, der in der Zeitung über sie schreibt und Fumiko im Krankenhaus besucht, entfacht noch einmal leidenschaftliche Gefühle in ihr. „Die ewigen Brüste“ erzählt die letzten Jahre der 1954 verstorbenen japanischen Lyrikerin Fumiko Nakajo.
Hinweis
Die japanische Charakterdarstellerin Kinuyo Tanaka, 1975 mit dem Silbernen Bären für ihre Rolle in „Sandakan, Haus Nr. 8“ ausgezeichnet, schafft auch mit ihrer Arbeit hinter der Kamera als eine der ersten Regisseurinnen ihres Landes Nennenswertes. „Die ewigen Brüste“ ist ein beeindruckendes Frauenporträt, mit dem sie dem der weiblichen Perspektive Raum geben will und starken Frauen schon früh eine Stimme verschafft.Produktion: Nikkatsu
Personen
Schauspieler: Rolle | Fumiko Akira Shigeru Tatsuko Yoshio Taku Hori |
| Regie: | Kinuyo Tanaka |
| Drehbuch: | Sumie Tanaka |
| Kamera: | Kumenobu Fujioka |
| Musik: | Takanobu Saito |