Kollaborationsführer Jacques Doriot (li.) bei einem Besuch an der Westfront in der Normandie im Jahr 1944
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Kollaborationsführer Jacques Doriot (li.) bei einem Besuch an der Westfront in der Normandie im Jahr 1944
Übersicht
Franzosen in Uniformen der Wehrmacht und der Waffen-SS: Es ist ein weniger bekanntes Kapitel des Zweiten Weltkriegs: Auch französische Kriegsfreiwillige begingen unter dem Hakenkreuz Verbrechen, vor allem an der Ostfront. Die Dokumentation korrigiert die lange Zeit vorherrschenden, verklärten Darstellungen überlebender Freiwilliger und legt unbequeme Wahrheiten über die französische Kollaboration offen. Gleichzeitig wirft sie einen Blick auf die Kontinuität rechtsextremer Bewegungen in Frankreich, die heute erneut nach politischer Macht streben.
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Der Film dokumentiert auch Verbrechen von Angehörigen der SS-Division „Charlemagne“, die vor allem aus kollaborierenden französischen Freiwilligen bestand, darunter auch Soldaten aus französischen Kolonien sowie aus Indochina. Benannt wurde sie nach dem fränkischen König und Kaiser Karl dem Großen. Nach Kriegsende hatte die französische Justiz große Schwierigkeiten, das volle Ausmaß dieser Verbrechen, insbesondere in Osteuropa, zu erfassen.
Viele Täter kamen mit milden Strafen davon oder entgingen einer Verurteilung ganz. Amnestiegesetze sorgten dafür, dass dieses dunkle Kapitel der französischen Geschichte weitgehend aus dem kollektiven Gedächtnis getilgt wurde.
Der Dokumentarfilm korrigiert die lange Zeit vorherrschenden, verklärten Darstellungen überlebender Freiwilliger. Anhand bisher unveröffentlichter militärischer, gerichtlicher und privater Quellen zeigt er die ungeschönte Realität der begangenen Verbrechen - und die direkte Beteiligung dieser Franzosen am Holocaust. Gleichzeitig wirft er einen Blick auf die Kontinuität rechtsextremer Bewegungen, deren politische Erben in Frankreich heute erneut nach der Macht greifen.
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Top-Spielfilm am 17.03.
Spielfilm
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Die Wikinger