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Dem Journalisten Juan Romero wird bei einer Reportage in den USA der Starreporter Lars Bogenius zur Seite gestellt. Der liefert ein fantastisches Interview nach dem anderen. Beim Versuch, Bogenius des Betrugs zu überführen, riskiert Romero alles. Verfilmung des Fake-News-Skandals um Claas Relotius.
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Der freie Journalist Juan Romero ist mit dem Fotografen Milo auf einer Reportagereise im Süden der USA. Ihr Thema: Der Flüchtlingsstrom aus den lateinamerikanischen Staaten in die USA. Das deutsche Nachrichtenmagazin «Chronik», Auftraggeber der Reportage, macht Druck. Romero möge sich beeilen, sein Beitrag soll Aufhänger der kommenden Ausgabe werden. Zudem, so wird Romero informiert, werde seinem Artikel ein zweiter zur Seite gestellt. In diesem soll es um US-amerikanische Grenzschützer gehen, die es als ihre Aufgabe sehen, die lateinamerikanischen Migranten und Migrantinnen nicht in die USA gelangen zu lassen: die sogenannten «Border Wolves», eine für ihre brutale Vorgehensweise bekannte Gruppe ultrapatriotischer US-Bürger.
Romero bezweifelt, dass diese Gruppe sich mit Pressevertretern treffen würde, doch offenbar hatte ein Kollege Glück. Lars Bogenius , der aufstrebende Star unter den deutschen Reportern, hat ein Interview mit einem Mitglied der «Border Wolves» bekommen und den Text bereits abgeliefert.
Bogenius‘ Erfolgssträhne geht nach der USA-Reportage weiter. Moreno schaut dem sprachlos zu: Wie schafft es der junge, zurückhaltende Journalist, an diese unglaublichen Geschichten zu kommen? Das Interview mit dem Mitglied der «Border Wolves» lässt Romero aber keine Ruhe. Er beginnt Nachforschungen anzustellen. Das Problem nur: Niemand interessiert sich für seine Bedenken, ob Bogenius dieses Interview je geführt hat.
Hinweis
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Personen
Schauspieler: Rolle | Juan Romero Lars Bogenius Milo Anne Romero Rainer Habicht Christian Eichner |
| Regie: | Michael Bully Herbig |
| Drehbuch: | Hermann Florin |
| Kamera: | Torsten Breuer |
| Musik: | Ralf Wengenmayr |