749 nach Christus erschüttert ein Erdbeben Nordjordanien. Die Stadt Gerasa wird unter Trümmern begraben - und dadurch zu einer archäologischen Zeitkapsel.
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749 nach Christus erschüttert ein Erdbeben Nordjordanien. Die Stadt Gerasa wird unter Trümmern begraben - und dadurch zu einer archäologischen Zeitkapsel.

Das Geheimnis der Silberrolle: Kann moderne Computertomografie ein Jahrtausende altes Rätsel lösen?

Wo bis heute Nomaden durch die Wüste ziehen, herrscht einst das Umayyaden-Kalifat über ein riesiges Reich.

"Pompeji des Ostens": In Gerasas Nordwestquartier holen Grabungsteams wertvolle Artefakte ans Licht.

In einer Ausgrabungsstätte in Gerasa in Jordanien findet sich eine geheimnisvolle über 1000 Jahre alte Schriftrolle.
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2014 stößt ein Grabungsteam in den Ruinen von Jerash in Jordanien, dem antiken Gerasa, auf eine stark beschädigte Schriftrolle aus Silber. Sie zu öffnen, wird zur Herausforderung. Das 1300 Jahre alte Artefakt ist zu zerbrechlich, um von Hand entrollt zu werden. Erst die Mikro-CT im Labor macht den verborgenen Inhalt sichtbar: 17 rätselhafte Zeilen. Bis heute rätseln Forschende über ihre Bedeutung. Im 8. Jahrhundert gehört Gerasa zum Städtebund der Dekapolis. Dank ihrer strategisch günstigen Lage an bedeutenden Handelsrouten zwischen Europa und Asien ist die Stadt wohlhabend - und bleibt es auch nach dem Aufstieg des Islams. Mit der Eroberung durch das Umayyaden-Kalifat vermischen sich christliche und muslimische Einflüsse. Genau das macht den Fund der Silberrolle für Archäologen so faszinierend. Sie hoffen auf wertvolle Einblicke in das Alltagsleben einer Epoche kultureller Vielfalt - kurz bevor eine Naturkatastrophe die Stadt in den Untergang reißt. Was ein deutsch-dänisches Forscherteam mithilfe modernster Technik herausfindet, überrascht selbst Fachleute: Wozu dient die Rolle? Warum bleibt sie so lange versteckt? Und was verrät sie über die spirituellen Vorstellungen der damaligen Gesellschaft? Hightech trifft auf Archäologie: Mithilfe moderner Digitaltechnik werden verborgene Geheimnisse entschlüsselt und längst versunkene Welten neu erschaffen. Sie macht Unsichtbares sichtbar und eröffnet einen Blick auf vergangene Zeiten.
Hinweis
1 weiterer Sendetermin
Top-Spielfilm am 15.01.
Spielfilm
Nichts wird gut, was mit einer Lüge beginnt. Keine Liebe und kein Land. „Wahrheit ist das, was uns nützt“, sagt der Funktionär Silberstein zu Antonia Berger, als sie 1952 in die DDR kommt. Hinter Antonia liegen bittere Jahre in der Sowjetunion, zu Unrecht verurteilt. Aber das darf niemand wissen. Nichts soll den Aufbau einer neuen besseren Welt stören.1952 in der DDR: Die zu Unrecht...
Und der Zukunft zugewandt