2002 - eine Jahrhundertflut trifft den Osten Deutschlands und verursacht entlang seiner Flüsse Milliardenschäden. Doch in Dippoldiswalde legt sie mitten in der Stadt einige Gänge und Schächte frei, die seit Jahrhunderten kein Mensch mehr betreten hat.
Bildauswahl:

2002 - eine Jahrhundertflut trifft den Osten Deutschlands und verursacht entlang seiner Flüsse Milliardenschäden. Doch in Dippoldiswalde legt sie mitten in der Stadt einige Gänge und Schächte frei, die seit Jahrhunderten kein Mensch mehr betreten hat.

Geheimnisvolles Erzgebirge - Seit Tausenden von Jahren wird hier nach Erz geschürft.

Spurensuche in Dippoldiswalde: Was verraten die neuen Artefakte über die Geschichte des Silberbergwerks?

Vor der weiteren Untersuchung werden die Fundstücke vom Dreck der Jahrhunderte befreit.

Die Zukunft der Archäologie: Mit Hilfe von Fotos und Laserscans entstehen am Computer hochauflösende 3D-Modelle historischer Stollen.
Themen
Details
Nach der Jahrhundertflut 2002 reißen plötzlich Erdlöcher in Dippoldiswalde auf. Sie geben den Blick frei auf ein uraltes Bergwerk direkt unter der Altstadt. Für die Archäologen beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit: Gelingt es ihnen, das Bergwerk vollständig zu vermessen und alle Funde zu sichern, ehe die Stollen für immer im Beton verschwinden? Moderne Lasertechnik soll ihnen bei dem Vorhaben helfen. Unter Geologen zählt das Erzgebirge mit seinen zahlreichen Metallvorkommen zu den spannendsten Orten der Welt. Es gehört zu den ältesten Bergbauregionen Europas. Bereits in der Bronzezeit vor 4000 Jahren wird dort nach Erz geschürft. Im 12. Jahrhundert findet unter Markgraf Otto von Meißen das erste „Große Berggeschrey“ statt. Wie beim berühmten Goldrausch im 19. Jahrhundert in den USA machen sich damals viele Bergleute auf den Weg nach Sachsen, um Silber abzubauen. Heute rücken neu entdeckte Lithiumlagerstätten das Erzgebirge wieder ins Rampenlicht. Hightech trifft auf Archäologie: Mithilfe moderner Digitaltechnik werden verborgene Geheimnisse entschlüsselt und längst versunkene Welten neu erschaffen. Sie macht Unsichtbares sichtbar und eröffnet einen Blick auf vergangene Zeiten.
Hinweis
1 weiterer Sendetermin
Top-Spielfilm am 15.01.
Spielfilm
Nichts wird gut, was mit einer Lüge beginnt. Keine Liebe und kein Land. „Wahrheit ist das, was uns nützt“, sagt der Funktionär Silberstein zu Antonia Berger, als sie 1952 in die DDR kommt. Hinter Antonia liegen bittere Jahre in der Sowjetunion, zu Unrecht verurteilt. Aber das darf niemand wissen. Nichts soll den Aufbau einer neuen besseren Welt stören.1952 in der DDR: Die zu Unrecht...
Und der Zukunft zugewandt