Die USA und der Holocaust

Das Tor zur Freiheit(Die Zeit vor 1938) (USA, 2022)
Folge 1

bis 02:40
Dokumentation
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260114014500
VPS 00:00

Viele jüdische Familien glaubten Anfang der 1930er Jahre, in den Vereinigten Staaten einen sicheren Zufluchtsort zu finden ? um dann festzustellen, dass die meisten Amerikaner sie nicht einreisen lassen wollen.


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Viele jüdische Familien glaubten Anfang der 1930er Jahre, in den Vereinigten Staaten einen sicheren Zufluchtsort zu finden ? um dann festzustellen, dass die meisten Amerikaner sie nicht einreisen lassen wollen.


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Zwischen 1870 und 1914 kommen fast 25 Millionen Menschen, hauptsächlich aus Süd- und Osteuropa, in die USA. Ihre überwältigende Zahl löst eine Gegenreaktion aus.


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Jüdische Flüchtlinge warten auf die Überfahrt nach Amerika.

Übersicht

Nach jahrzehntelanger Politik der offenen Grenzen sorgen fremdenfeindliche reaktionäre Kräfte in den USA für restriktive Einwanderungsgesetze. In Deutschland findet Hitlers antisemitische Rhetorik Zuspruch. Die Verfolgung jüdischer Menschen durch die Nationalsozialisten beginnt, woraufhin viele von ihnen in Nachbarländer oder nach Amerika fliehen wollen. Franklin D. Roosevelt und andere Staatschefs sind beunruhigt über die wachsende Flüchtlingskrise, doch es gelingt ihnen nicht, mit einer Stimme zu sprechen.

Themen

    Details

    Über Jahrhunderte hinweg war Amerika ein Zufluchtsort für Millionen von Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten. Arbeiter, Landwirte und Soldaten eroberten den Kontinent gemeinsam und gründeten seine Staaten. Vor dem Amerikanischen Bürgerkrieg stammte die Mehrheit der Siedler aus Nordeuropa, vor allem aus England, Deutschland und Skandinavien. Zwischen 1870 und 1914 legten wiederum rund 25 Millionen Menschen in der Neuen Welt an, die meisten davon stammten aus Osteuropa. Unter ihnen waren zwei Millionen Juden, von denen sich mehr als die Hälfte in New York niederließ. Doch nicht wenige hegten Misstrauen gegen die Neuankömmlinge und bezeichneten sie unter anderem als „Höhlenmenschen“. Viele weiße, protestantische Amerikaner hatten zunehmend das Gefühl, eine Minderheit im eigenen Land zu sein. Zu Beginn der 1920er Jahre wurde der Antisemitismus salonfähig, angeheizt durch Persönlichkeiten wie den rassistischen Ideologen Madison Grant, den Automobilhersteller Henry Ford sowie den Flugpionier und Schriftsteller Charles Lindbergh. 1924 machten die USA die Schotten dicht: Mit dem Johnson-Reed Act wurden Einwandererquoten und eine bestimmte Anzahl verfügbarer Visa pro Land und Jahr festgelegt. Während 1924 noch knapp 120.000 Juden aus Osteuropa in den Vereinigten Staaten ein neues Leben begannen, konnten 1926 nur noch knapp 10.000 die Grenze passieren.

    Hinweis

    Synchronfassung, Audiodeskription

    Personen

    Regie:Ken Burns, Lynn Novick, Sarah Botstein

    1 weiterer Sendetermin


    Top-Spielfilm am 14.01.

    Spielfilm

    Kabel1 20:15: The Rock - Fels der Entscheidung
    Kabel1
    20:15
    Enttäuscht von der US-Regierung besetzen General Hummel und seine Elitetruppe die Gefängnisinsel Alcatraz. In ihrer Gewalt: mehrere mit Nervengas bestückte Raketen und 81 Geiseln. Der General fordert 100 Millionen Dollar Entschädigung für seine Marines von der US-Regierung - oder sämtliches Leben in San Francisco wird ausgelöscht. Doch die Regierung zeigt Härte und setzt den FBI-Agenten...
    The Rock - Fels der Entscheidung

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