Übersicht
In den Unterlagen ihrer verstorbenen Mutter Francesca entdecken die Geschwister Carolyn und Michael einen Brief, der auf eine Liebesaffäre mit dem Fotografen Robert Kincaid hindeutet. In drei dicken Tagebüchern hat Francesca ihre Begegnung mit ihm für ihre Kinder aufgeschrieben, die nun in eine packende viertägige Romanze eingeweiht werden, von der Francesca zu ihren Lebzeiten nie ein Wort erzählt hat.
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Details
Als Carolyn und Michael das Testament ihrer verstorbenen Mutter Francesca zu lesen bekommen, werden sie stutzig, denn sie verfügt in ihrem letzten Willen, dass ihre Asche von einer unbedeutenden Brücke in der Nähe verstreut wird. Die Erklärung zu diesem ungewöhnlichen Wunsch finden die Geschwister schließlich in drei Tagebüchern, die Francesca in einer verschlossenen Truhe aufbewahrte. Darin erzählt sie von einer leidenschaftlichen viertägigen Romanze mit dem Fotografen Robert Kincaid, die sie ihr Leben lang verschwieg.
In einem Rückblick erfahren ihre Kinder, was sich 1965 zugetragen hat: Als die Kinder mit ihrem Vater zu einer Ausstellung nach Illinois fahren, bleibt Francesca allein auf ihrer Farm und erklärt dem zufällig vorbeifahrenden Robert Kincaid den Weg zu einer Brücke. Da er allein unterwegs ist, lädt sie ihn auf einen Eistee ein und schließlich auch zum Abendessen. In ihren Gesprächen erzählen sie einander von ihren unterdrückten Wünschen und intimen Erfahrungen. Francesca entdeckt dabei Sehnsüchte, die sie in ihrer jahrelangen Ehe vergessen hatte. In den folgenden Tagen treffen sich die beiden erneut und geben sich nach langem Zögern schließlich ihrer Leidenschaft hin. Am Tag vor der Rückkehr ihrer Kinder und ihres Mannes muss Francesca sich entscheiden. Robert drängt sie, mit ihm zu fliehen ...
Hinweis
Ein sinnlicher Film über den Zwiespalt zwischen Sehnsucht und Konvention.
Mit dem Film „Die Brücken am Fluss“ nimmt Clint Eastwood von seiner Vorliebe für Western und Thriller Abstand und zeichnet das Porträt einer Frau, die zwischen Leidenschaft und Familie hin- und hergerissen ist. Seine Kraft verdankt das Drama vor allem dem schauspielerischen Können von Meryl Streep, die in der weiblichen Hauptrolle überzeugt: Sie spielt sowohl Gesten als auch Dialoge auf so natürliche Weise, dass man ihr jeden Moment bereitwillig glaubt. Die Rolle der Francesca brachte ihr 1996 eine Nominierung für den Oscar ein.Synchronfassung, Audiodeskription, Produktion: Amblin Entertainment, Malpaso Productions
Personen
Schauspieler: Rolle | Robert Kincaid Francesca Johnson Carolyn Johnson Michael Johnson Richard Johnson Betty Madge Carolyn als Kind Michael als Kind |
| Regie: | Clint Eastwood |
| Drehbuch: | Richard LaGravenese |
| Kamera: | Jack N. Green |
| Musik: | Lennie Niehaus |