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Kaum auf dem Thron, muss Maria Theresia einen herben Verlust einstecken. Sie hat Schlesien an Friedrich II. verloren, und der scheinbare Waffenstillstand mit Preußen wird nicht lange währen. Überall lauern Feinde und wollen Teile des Reiches erobern. Für ihren unermüdlichen Einsatz als Staatsoberhaupt bezahlt sie auch einen persönlichen Preis. Ihr Ehemann Franz wendet sich anderen Frauen zu, und ihre Schwiegermutter agiert als Spionin des französischen Königs. Sie sucht militärische Unterstützung bei Baron von der Trenck, der nicht nur aufgrund seines Wagemuts, sondern auch wegen seiner Grausamkeit und Ungesetzlichkeit einen höchst fragwürdigen Ruf genießt.
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Seit Maria Theresia die Nachfolge ihres Vaters angetreten hat, greifen ihre Feinde ihre Erblande an. Trotz des Waffenstillstands zwischen Österreich und Preußen drängt Preußen Frankreich, in den Krieg einzugreifen. Ludwig XV. zögert, doch soll Mademoiselle de Chartres, Maria Theresias Schwiegermutter, den Wiener Hof ausspionieren. Maria Theresias Ehemann Franz Stephan geht eigenen Geschäften nach. Selbst mit den Feinden Österreichs treibt er regen Handel mit kriegswichtigen Gütern. Woher die Profite stammen, die die Kriegskasse füllen, verheimlicht er seiner Frau.
In der Hofburg löst der Besuch von Mademoiselle de Chartres wenig Begeisterung aus. Vor allem Maria Theresias Mutter Elisabeth steht ihr skeptisch gegenüber. Doch finden Maria Theresias Schwester Anna und ihr Schwager Karl von Lothringen Gefallen aneinander. Aufgrund des Verrats ihrer Schwiegermutter kann das französische Heer bald große Landgewinne verzeichnen. Maria Theresia durchschaut ihr Treiben, doch sind ihr die Hände gebunden. Außerdem stellt sich mit Karl von Lothringen ein fähiger Offizier in ihren Dienst.
Nachrichten über illegales Glücksspiel empören Maria Theresia. Nach dem Selbstmord eines Adligen will sie dessen Gläubiger Baron von der Trenck zur Verantwortung ziehen, doch Maria Theresias schwindendes Kriegsglück spielt diesem in die Karten: Um die Franzosen aufzuhalten, begnadigt sie den übel beleumundeten Trenck und lässt ihn ein Regiment aufstellen. Kurz nach der Hochzeit ihrer Schwester mit Karl erreicht Maria Theresia die erlösende Nachricht von Trencks Sieg in Bayern. Doch um ihre Ehe mit Franz Stephan ist es nicht gut bestellt.
Hinweis
Regisseur Robert Dornhelm inszenierte mit dem dritten und vierten Teil von „Maria Theresia“ die Fortsetzung der beiden erfolgreichen Vorgängerfilme aus dem Jahr 2017, bei denen er ebenfalls Regie führte.
Der Österreicher rumänischer Abstammung wurde für seine Regiearbeit unter anderem bei den renommierten Emmy Awards für seinen Zweiteiler „Anne Frank“ (2001) nominiert sowie mit dem österreichischen Filmpreis Romy für „Kronprinz Rudolf“ (2006) ausgezeichnet.Audiodeskription, Produktion: MR Film, Maya Production, Ceska Televize, RTVS, ORF, ZDF, ARTE, Online verfügbar von 14/12 bis 14/03
Personen
Schauspieler: Rolle | Maria Theresia von Habsburg Franz Stephan von Lothringen Kaiserin Elisabeth Christine Karl Alexander von Lothringen Maria Anna von Habsburg Gräfin Elisa Fritz Maria Karolina von Fuchs-Mollard Pater Johannes Sofie Collalto Tarouca Baron von der Trenck Mademoiselle de Chartres |
| Regie: | Robert Dornhelm |
| Drehbuch: | Miroslava Zlatnikova |
| Kostüme: | Jan Kocman |
| Kamera: | Tomas Juricek |
| Musik: | Roman Kariolou |
| Redaktion: | Klaus Lintschinger, Julia Sengstschmid, Vladimir Burianek, Olaf Grunert, Jan Maxa |