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Diese Woche in kinokino:
Schöne, neue Kinowelten: Wie „Virtual Production“ Dreharbeiten revolutioniert
Szenen auf dem Mond, in stürmischen Eislandschaften oder der glühend heißen Wüste. Gedreht wurden sie meist vor Green Screen, also grünen Leinwänden, was den Schauspielerinnen und Schauspielern, die vor einem Hauch von Nichts agieren mussten, viel Vorstellungskraft abforderte. Virtuelle Produktion verspricht nun nichts weniger als eine Revolution bei Dreharbeiten. In einer LED-Halle mit variablen Hintergründen können die vielfältigsten Welten erschaffen werden und Team samt Technik ganz anders eintauchen lassen. Ob bei großen Produktionen wie der Serie „1899“ von Baran bo Odar, dem Kinderfilm „Wow! Nachricht aus dem All“, aber auch bei Low-Budget-Projekten wie dem deutschen Science-Fiction-Abenteuer „The Social Experiment“ - „kinokino“ hat mit den Filmschaffenden über die neuen virtuellen Drehwelten, deren Faszination und Fallstricke gesprochen.
„Die stillen Trabanten“: Großstadt-Ballade mit Star-Ensemble
Der Autor Clemens Meyer und Regisseur Thomas Stuber arbeiten nach „Herbert“ und „In den Gänge“ erneut zusammen und schaffen mit „Die stillen Trabanten“ ein prominent besetztes Episodendrama über einsame Seelen auf der Suche nach Liebe und Trost. Vom Bistrobesitzer, der sich in die verheiratete, zum Islam konvertierte Nachbarin verliebt über die Reinigungskraft, die Geborgenheit bei einer Friseurin findet bis hin zum Wachmann, der auf eine junge Ukrainerin trifft. In „kinokino“ erzählen Regisseur Stuber sowie das Ensemble - von Martina Gedeck über Charly Hübner bis hin zu Albrecht Schuch - über die Sehnsüchte, die in dieser Großstadtballade stecken.
„Mehr denn je“: Vicky Krieps und die Flucht in die Einsamkeit
Wie geht man um mit dem bevorstehenden Tod? In der BR-Koproduktion „Mehr denn je“ spielt Vicky Krieps eine schwer lungenkranke Frau, die sich von allem zurückziehen will, auch von ihrer Familie, ihren Freunden und ihrem Mann. Sie verlässt Frankreich und geht in die Einsamkeit nach Norwegen, doch lange bleibt sie nicht alleine. „kinokino“ hat Vicky Krieps und Regisseurin Emily Atef getroffen, um über den Umgang mit der eigenen Endlichkeit und Schwimmszenen im fünf Grad kalten norwegischen Fjordwasser zu sprechen.
Die „kinokino“ ONLINE-Shortcuts bieten:
- „Call Jane“
- „Sonne“
- „Fragil“
- „Mehr denn je“
- „Die stillen Trabanten“
In den HEIMShortcuts Kritiken zu folgenden Neuheiten im Heimkino:
- „Meine Stunden mit Leo“
- „Mein Sohn“
- „Ticket ins Paradies“
- „Plan A - Was würdest du tun?“
- „Zwischen uns“
Weitere Informationen auf unserer kinokino-Homepage, regelmäßig in der BR24-App br24.de und immer webfirst in der BR Mediathek
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