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Welche Tierbabys haben die besten Überlebenschancen in der von Raubtieren nur so wimmelnden Kinderstube des Regenwalds am Amazonas? Das gut getarnte Faultier oder die Harpyie, die ihre Nester weit oberhalb der Baumkronen anlegt? Sind die Verstecke der Kaimane sicher oder hat der Riesenotter die beste Überlebensstrategie entwickelt? Die nur 60 Zentimeter langen Anacondababys gleiten nach ihrer Geburt völlig ungeschützt durch den Amazonas - und sind so buchstäblich ein gefundenes Fressen für viele Raubtiere. Jaguarjunge müssen hingegen lernen, dass Taranteln nicht unbedingt die besten Spielkameraden sind.
Hinweis
Es gibt Kinder, die springen von Dächern und klettern in die höchsten Baumkronen - so als hätten sie keinen Selbsterhaltungstrieb. Aber nicht nur der menschliche Nachwuchs scheint oftmals wenig Sinn für Gefahren zu haben, auch im Tierreich gibt es erstaunliche Draufgänger. Und ebenso wie bei den Menschen sind auch bei den Tieren einige Vertreter anspruchsvolle Prinzessinnen, andere wiederum chaotische Unruhestifter - manche sind mutig, manche mürrisch, manche eigensinnig, zäh, brutal oder frühreif. In „Tierbabys ganz groß“ werden die unterschiedlichen Charaktere und Wesenszüge genau unter die Lupe genommen und die spektakulärsten Vertreter unter den Tierbabys in verschiedenen Kategorien präsentiert. Ob verblüffend, atemberaubend oder äußerst bizarr - es ist erstaunlich, wie breit gefächert die Palette außergewöhnlicher Verhaltensweisen ist. Letztlich geht es jedoch immer nur ums Überleben, ganz gleich, ob durch erlernte oder instinktive Manöver. „Tierbabys ganz groß“ zeigt die ganze Komplexität im Verhalten unserer gefiederten, geschuppten und felltragenden Verwandten und erklärt anschaulich, warum sie genau das tun, was sie tun.Deutsch/Englisch, [Bild: 16:9 ]