| 1 | Zurück im Alltag | In Kanadas wilden Northwest Territories ist die Hausboot-Community am Great Slave Lake auf mittlerweile 40 Menschen angewachsen. Gary Vaillancourt ist einer von ihnen. Keine Miete, keine Steuern, keine Staatsgewalt: Der Aussteiger liebt die Freiheit im hohen Norden und baut seit 1981 Hausboote. Aber das Leben in der Subarktis bringt besondere Anforderungen mit sich. Für Stephan und Allyce sind die Flitterwochen vorbei. Jetzt muss das Paar sein marodes Heim restaurieren, damit es den eisigen Temperaturen des kanadischen Winters standhält. |
| 2 | Der Winter kommt | Schneehuhnjagd mit der Steinschleuder oder Isolierung der Innenwände: Die Aussteiger-Gemeinschaft am Great Slave Lake bereitet sich auf den einbrechenden Winter vor. Die Tage sind bereits kurz, die Temperaturen sinken extrem und in Kürze wird die gesamte Seeoberfläche aus einem massiven Eispanzer bestehen. Während Stephan und Allyce am nördlich gelegenen Vee Lake ein mögliches neues Hausboot inspizieren, rückt Ragnar Wesstrom mit dem Kettenfahrzeug zu einer heiklen Rettungsmission aus. Ein Tourist ist mit dem Schneemobil losgezogen und wird seit Stunden vermisst... |
| 3 | Weit weit weg | Molly MacKinnon ist an der Yellowknife Bay groß geworden. Jetzt ist sie erwachsen und will lernen, sich komplett selbst zu versorgen. Doch bevor sie mit Überlebenskünstler „Pike“ Mike auf Elchjagd darf, will ihr Lehrmeister herausfinden, ob Molly eine Nacht in der Wildnis übersteht. Auch in dieser Folge: Kyle und Peyton sind in Lutselk‘e auf der Jagd nach Moschusochsen. Ein einziges Tier würde genug nährstoffreiche Nahrung liefern - nicht nur für sie, sondern auch für einige der älteren Dorfbewohner. Später gehen Stephan und Allyce Eisfischen. Aber ihre entlaufene Hündin Dora bereitet ihnen ernsthafte Sorgen. |
| 4 | Keine Pause | Der Great Slave Lake ist seit vier Wochen zugefroren, und die Vorräte werden langsam knapp. Um ihr Überleben zu sichern, greifen Kyle Enzoe und Peyton Straker daher in dieser Folge auf Strategien der nordamerikanischen Ureinwohner zurück. Die Aussteiger bauen ein Tipi und räuchern darin das Fleisch eines Moschusochsen. Die bis zu 400 Kilo schweren Paarhufer dienen den Menschen in der Region seit Jahrhunderten als wichtige Nahrungsquelle, und das dichte Fell wird den Hausbootbewohnern bei der Eiseskälte ebenfalls gute Dienste leisten. |
| 5 | Die Kunst des Überlebens | Während des harten Winters beweisen die Aussteiger auf ihren Hausbooten großen Einfallsreichtum, um den subarktischen Temperaturen zu trotzen. Molly MacKinnon will mithilfe des eisigen Windes Strom erzeugen, und Ragnar Wesstrom spielt das extreme Wetter bei der Schatzsuche in die Karten. Denn der Neuschnee verwischt in der Wildnis seine Spuren. Der Abenteurer gräbt in dieser Folge an einer geheimen Stelle nach Amethysten. Die Edelsteine werden im Norden Kanadas auch „Diamanten der Arktis“ genannt und sind als Tauschware heiß begehrt. |
| 6 | Gefährliches Tauwetter | Den Aussteigern steht am Great Slave Lake in Kanada die gefährlichste Zeit des Jahres bevor. Denn wenn der Frühling naht, müssen die Wildnisbewohner bei jedem Schritt um ihr Leben fürchten. Gary Vaillancourt löst das Problem in dieser Folge auf seine eigene Weise. Der Abenteurer hat sich ein Hovercraft gekauft. Das Amphibienfahrzeug wird von zwei großen Propellern angetrieben und kann sowohl im Wasser als auch an Land fahren. Auf seinem Luftkissen schwebt das Vehikel zudem mühelos über brüchige Eisflächen hinweg. |
| 7 | Schadensbegrenzung | Bevor das Eis schmilzt, müssen sich Stephan und Allyce Hervieux auf dem Great Slave Lake um ein wichtiges Problem kümmern. Denn im letzten Herbst hatte ihr Hausboot Schlagseite, und dabei könnte ein Ponton leckgeschlagen sein. Weil der See über Nacht zufror, blieb dem frisch verheirateten Ehepaar damals kaum Zeit, den Schaden in Augenschein zu nehmen. Und mit einem defekten Schwimmkörper droht die „Kimberlite“ bei Tauwetter zu sinken. Deshalb bemühen sich Stephan und sein Kumpel Dougie in dieser Folge um Schadensbegrenzung. |
| 8 | Feuer und Wasser | Nach acht Monaten arktischer Kälte genießen die Hausbootbewohner in der Yellowknife Bay den Frühlingsbeginn und das Leben am See. Kyle Enzoe nutzt die warmen Sonnenstrahlen zudem, um auf dem Festland Fichtenharz zu sammeln. Daraus will der Wildnisbewohner eine Heilsalbe herstellen, denn seine Partnerin Peytor hat sich am Bein verletzt. Und Aussteiger Ryan Dexter sorgt im Norden Kanadas mit einem eigenen Radiosender für Abwechslung. Doch seine Funkstation spielt nicht nur gute Musik, sondern kann bei Bedarf auch Notrufe absetzen. |
| 9 | Lebe, liebe, lache | Auf diese Jahreszeit haben die Aussteiger lange gewartet: Der Sommer hält Einzug im Norden Kanadas und bei milden Temperaturen um die 16 Grad lässt es sich auf dem See gut leben. Gary Vaillancourt, der Quasi-Bürgermeister der Gemeinschaft, hat die Hausbootbewohner zu einer Versammlung eingeladen. Dort wollen sich die „Ice Lake Rebels“ über den letzten Winter austauschen, um voneinander zu lernen. Auf der „CT Barge“ lässt sich auch ein alter Bekannter blicken, der in den vergangenen Monaten eine schwere Zeit durchgemacht hat. |