Fleisch essen - Die Vision einer tiergerechten Landwirtschaft

bis 21:45
Essen und Trinken
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20261202201500
VPS 20:15

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    Details

    Wie viel Fleisch wollen wir künftig essen? Eine Reise durch die Schweizer Landwirtschaft auf der Suche nach einem nachhaltigen System zwischen Tierwohl, Umweltschutz und gesunder Ernährung. Wie sieht eine Landwirtschaft aus, die Tierwohl und Ökologie konsequent voranstellt? Drei Höfe zeigen eine machbare Vision: weniger Fleisch, keine Futterimporte, mehr Kreislaufwirtschaft. Wie viel bleibt dabei auf dem Teller? Ein Blick auf konkrete Modelle. Wir essen zu viel Fleisch: In Deutschland und der Schweiz landen jährlich rund 50 Kilo Fleisch pro Kopf auf dem Teller. Wie sähe ein System aus, das Umwelt und Tiere schützt, statt Futtermittelberge zu verfüttern? Vor der anstehenden Weichenstellung der Schweizer Agrarpolitik ab 2030, „AP30+“, wagt die Dokumentation „Fleisch essen“ den Blick nach vorn: Rund 17 Kilogramm Fleisch pro Kopf und Jahr wären nachhaltig möglich - exakt die Menge, die auch Ernährungsgesellschaften empfehlen. Ein Großteil der staatlichen Agrarsubventionen stützt bislang dieses System. Doch es ginge auch anders. Dabei müsste vor allem die Tiermast geändert werden: Geflügel und Schweine fressen Getreide und Soja - sie stehen damit in direkter Nahrungskonkurrenz zum Menschen. Würden auf diesen Ackerflächen Gemüse, Brotgetreide und Hülsenfrüchte statt Tierfutter angebaut, ließen sich mehr Menschen ernähren. Zudem erfordert die hiesige Mast hohe Futtermittelimporte, die Böden und Gewässer überdüngen. Ganz anders das Rind: Rund 70 Prozent der Schweizer Agrarflächen sind Gras- und Weideland, das sich für den Ackerbau nicht eignet. Um diese Wiesen zu nutzen, braucht es Wiederkäuer. Frisst die Kuh überwiegend Gras statt Kraftfutter, wird sie Teil einer echten Kreislaufwirtschaft. Bei stabilen Beständen heizt ihr Methanausstoß das Klima zumindest nicht weiter an. Drei Betriebe zeigen im Film, dass dieser Ansatz machbar ist - für mehr Ernährungssicherheit, besseres Tierwohl und höhere Fleischqualität.

    Hinweis

    Personen

    von:Beat Häner


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