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Ein seltsamer Zufall, ein Déjà-vu: Hat unsere Wirklichkeit einen Fehler? Vielleicht besteht die Welt aus Code, und wir sind Teil einer Computersimulation. Was wie Science-Fiction klingt, beschäftigt Philosophie, Physik und Hirnforschung. Aber lässt sich die Idee überhaupt wissenschaftlich überprüfen? Und warum fasziniert sie uns so sehr?
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Schon Platon fragte, ob wir die Wirklichkeit erkennen oder nur ihre Schatten sehen. Heute liefern immer realistischere Computerspiele eine neue Variante dieses alten Zweifels: Könnte eine technisch überlegene Zivilisation ganze Welten erschaffen, mitsamt Menschen, die sich für echt halten?Der Philosoph Nick Bostrom hat daraus ein viel diskutiertes Argument entwickelt. Falls künstliches Bewusstsein möglich ist, und fortgeschrittene Zivilisationen sehr viele solcher Welten erzeugen, ohne ihre eigene Welt zu zerstören, wäre die Antwort auf die Frage „Leben wir in einer Simulation“ mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit „ja“. Doch diese Voraussetzungen sind keineswegs geklärt. Die Neurowissenschaftlerin Lucia Melloni erklärt, warum wir noch nicht wissen, ob Bewusstsein unabhängig von einem biologischen Gehirn entstehen kannAuch die Physik scheint Stoff für die Idee zu liefern: Könnten rätselhafte Quantenphänomene oder die Grenzen unseres Universums Spuren eines Programms sein? Der theoretische Physiker Carlo Rovelli mahnt zur Unterscheidung zwischen einer denkbaren Geschichte und einer wissenschaftlich begründeten Erklärung.Der Film erkundet, welche Tests Forschende vorschlagen und wo deren Aussagekraft endet. Die Autorin Meghan O‘Gieblyn beleuchtet schließlich, wie eng die Vorstellung einer programmierten Welt mit religiösen Fragen und unserer Suche nach Sinn verwoben ist. Was würde sich für unser Leben ändern, wenn die Welt tatsächlich eine Simulation wäre?
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Personen
| Regie: | Beate Brehm, Florian Heinhold |