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Sie ist eine Ikone der weltweiten Menschenrechtsbewegungen. In den USA engagierte sie sich im Wahlkampf von Bobby Kennedy, in Deutschland war sie 1983 in der ersten Bundestagsfraktion der Grünen, leistete Widerstand gegen den Nato-Doppelbeschluss, unterstützte die DDR-Bürgerrechtler:innen - Petra Kellys Leben war ihr Engagement für Frieden. Umso tragischer war ihr Tod.
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Die Politikerin und Friedensaktivistin Petra Kelly glaubte, dass ein einzelner Mensch die Welt verändern kann - und lebte es kompromisslos vor. In den 1980er Jahren wurde sie zur Ikone der Friedens- und Umweltbewegung, trieb Proteste gegen Atomkraft und Atomraketen an und forderte eine radikale gesellschaftliche Transformation: eine blockfreie Welt ohne Waffen, im Frieden mit der Natur. In den USA politisch sozialisiert, geprägt von Vietnamkrieg-Protesten, Bürgerrechtsbewegung und zivilen Ungehorsam, zog sie 1983 für die Grünen in den Bundestag. Sie unterstützte die DDR-Bürgerrechtsbewegung, stellte sich Honecker entgegen. Mit 44 Jahren endete ihr Leben in einer Tragödie: erschossen von ihrem Partner Gert Bastian. Mit seltenem Archivmaterial und Stimmen von Wegbegleiter:innen zeichnet der Film das Porträt einer sensiblen, unbeirrbaren Frau - ausgezeichnet 2025 mit dem Deutschen Filmpreis als bester Dokumentarfilm und dem Grimme Preis 2026 in der Kategorie „Information & Kultur“.
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