Übersicht
„Der Christstollen ist ein ganz edles Gebäck“ - so Heiner Beck, Bäckermeister von der Schwäbischen Alb. Wenn der Stollen in seiner Backstube gebacken wird, neigt sich das Jahr dem Ende zu. „Es ist das Gebäck für die besinnliche Zeit“. Aus einem sehr einfachen Fastenbrot aus Mehl, Wasser, Hefe und Rapsöl hat sich ein reichhaltiger Genuss entwickelt.
Themen
Details
„Der Christstollen ist ein ganz edles Gebäck“, sagt Heiner Beck, Bäckermeister von der Schwäbischen Alb, „es ist das Gebäck für die besinnliche Zeit“. Aus einem einfachen Fastenbrot aus Mehl, Wasser, Hefe und Rapsöl hat sich ein reichhaltiger Genuss entwickelt. Die Form des Christstollens soll an das in Windeln gewickelte Christkind erinnern. Erstmals erwähnt wurde der „Stollen“ im 14. Jahrhundert. Damals hatte die katholische Kirche die Verwendung von Butter in der Adventsfastenzeit jedoch verboten. Butter war erst im 15. Jahrhundert erlaubt, nachdem der sächsische Adel beim Papst die Aufhebung des Butterverzichts erwirkt hatte. Das karge Gebäck veränderte sich durch Zucker, Mandeln oder Trockenfrüchte. Diese Zutaten waren teuer, der Stollen wurde zum Statussymbol. Der „Dresdner Stollen“ ist bis heute der Prototyp des Christstollens. Viel Butter bringt lange Haltbarkeit. Heiner Beck schwört auf regionale Zutaten und zeigt, wie sein „Albstollen“ ohne Zitronat und Orangeat entsteht.
Hinweis
HbbTV
3 weitere Sendetermine