Franz Marc. Zwischen den Zeiten

Deutschland, 2026
bis 17:35
Künstlerporträt
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20261206164000
VPS 00:00

Übersicht

Franz Marc (1880-1916) suchte in seinen Gemälden Antworten auf die großen Fragen seiner Zeit: auf Krieg, Industrialisierung und das Verhältnis des Menschen zur Natur. Die Dokumentation schlägt einen Bogen von Franz Marc zu den Krisen der Gegenwart - zu Umweltzerstörung, Krieg und der Frage, was Kunst heute bewirken kann.

Themen

    Details

    Franz Marcs (1880-1916) leuchtende Tiere waren keine idyllischen Naturbilder, sondern Gegenbilder zu einer Zeit, die von Industrialisierung, gesellschaftlichem Umbruch und Krieg geprägt war. Das Tier wurde für Marc zum Sinnbild einer anderen, geistigen Ordnung - einer Welt jenseits der menschlichen Zerstörung. Franz Marc wurde nur 36 Jahre alt. In seinem kurzen Leben entwickelte er sich zu einem der bedeutendsten Künstler der deutschen Moderne. Auf dem Höhepunkt seines Schaffens zog er als Soldat in den Ersten Weltkrieg. 1916 fiel er bei Verdun. Mehr als hundert Jahre später sind die Fragen, die Marc bewegten, überraschend aktuell. Die Dokumentation begegnet Künstlerinnen und Künstlern der Gegenwart, die mit ihren Arbeiten ebenfalls auf die Brüche unserer Zeit reagieren. In Lissabon verwandelt Artur Bordalo den Abfall unserer Konsumgesellschaft in monumentale Tiere und macht die Zerstörung der Natur sichtbar. Und Fabian Knecht bringt mit handgeknüpften Tarnnetzen aus der Ukraine die Realität des Krieges in den vermeintlich sicheren Museumsraum. Die Dokumentation ist kein klassisches Künstlerporträt, sondern ein Dialog über die Zeiten hinweg: zwischen Franz Marcs „Blauen Pferden“ und Bordalos monumentalen Tieren aus Müll, zwischen expressionistischer Utopie und konkreter Kriegserfahrung, zwischen der Sehnsucht nach einer harmonischeren Welt und der Realität ihrer Zerstörung.

    Hinweis

    Personen

    Regie:Mathias Frick


    TVinfo
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