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Nachdem seine Frau bei einem FBI-Einsatz stirbt, lebt Professor Michael Faraday ein zurückgezogenes Leben. Erst die Begegnung mit seinen neuen Nachbarn reißt ihn aus der Lethargie.
Der charismatische Oliver Lang scheint etwas zu verbergen. Als Faraday beginnt, Unstimmigkeiten zu sammeln, verdichten sich seine Zweifel zu einer beunruhigenden Theorie über inländischen Terrorismus. Mit jeder Spur isoliert er sich mehr, beruflich wie privat.
Fakten werden zu Indizien, Zufälle zu Beweisen.
Der Spielfilm „Arlington Road“ entfaltet sich als beklemmender Thriller über das fragile Verhältnis von Sicherheit und Freiheit und stellt die unbequeme Frage, wie leicht Angst instrumentalisiert werden kann. Der Film lebt von seiner konsequenten Zuspitzung und einem Finale, das jede Gewissheit zerstört.
Regisseur Mark Pellington setzt auf eine nüchterne Inszenierung, die den Zuschauer permanent in Unsicherheit hält. Besonders bemerkenswert ist die Perspektive: Erzählt wird nicht aus Sicht der Täter oder der Behörden, sondern aus der eines Mannes, dessen Bedürfnis nach Sinn und Kontrolle ihn zunehmend angreifbar macht. Dadurch wirkt der Spielfilm bis heute erschreckend aktuell - als Studie über Radikalisierung, Manipulation und die Gefährlichkeit vermeintlicher Gewissheiten.
Hinweis
[Ton: Audiodeskription ]
Personen
Schauspieler: Rolle | Michael Faraday Oliver Land Cheryl Lang Brooke Wolfe FBI-Agent Whit Carver Brady Lang |
| Regie: | Mark Pellington |