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Gesucht? Gefunden! - Schluss mit der Wohnungsnot (Deutschland, 2026)

bis 04:45
Doku-Reihe
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20261126040000
VPS 04:00

Viktoria Fichtner-Fülöp von der Stadt München und John Weinert wollen den Wohnungstausch in Deutschland bekannter machen.


Bildauswahl:


Bild 1

Viktoria Fichtner-Fülöp von der Stadt München und John Weinert wollen den Wohnungstausch in Deutschland bekannter machen.


Bild 2

Für mehr Wohnraum arbeiten in Heidelberg die städtische Wohnungsgesellschaft und das Universitätsklinikum Hand in Hand.


Bild 3

Projektleiter Maximilian Funk und Geschäftsführerin Marlen Schlosser sehen in Aufstockung ein großes Potenzial gegen die Wohnungsnot.


Bild 4

Auf der Tauschplattform für Wohnungen gibt es aktuell 50.000 Inserate - kann damit der Wohnungsmarkt entlastet werden?


Bild 5

Für Architekt Markus Plöcker (l.) müssen Wohnungen nicht besonders groß, sondern vor allem gut organisiert sein.


Bild 6

Marius Müsgens und Johanna Frohneberg suchen dringend eine neue Wohnung. Sie hatten schon über zwanzig Besichtigungen.


Bild 7

Umzugstag bei Johanna Frohneberg: Sie hat eine Wohnung zum Tauschen gefunden.


Bild 8

Die Aufstockung mit Holz in Modulbauweise dauert nur zehn Wochen - das ist doppelt so schnell wie mit herkömmlichen Verfahren. Im Bild: Projektleiter Maximilian Funk und Geschäftsführerin Marlen Schlosser


Bild 9

Projektleiter Lukas Reichel (l.) und Architekt Markus Plöcker (r.) sehen in leerstehenden Immobilien ein großes Potenzial für das Bauen in Deutschland.


Bild 10

Die Abrissarbeiten der alten Bürogebäude sind weit vorangeschritten: Hier entstehen 200 neue Wohnungen. Im Bild: Projektleiter Lukas Reichel (l.) und Architekt Markus Plöcker (r.)


Bild 11

Auf dem Dach eines alten Klosters entstehen zwei neue Etagen: Die neuen Wandteile werden in einem Stück montiert.


Bild 12

In diesem Aufenthaltsraum sollen schon bald Mitarbeitende der Uniklinik gemeinsam Zeit verbringen. Im Bild: Pflegedirektorin Yvonne Dintelmann und Geschäftsführer der GGH Peter Bresinski


Bild 13

Umzugstag bei Johanna Frohneberg: Sie hat eine Wohnung zum Tauschen gefunden.


Bild 14

Aus Büro wird Wohnen: In der Nähe von Frankfurt werden neue Wohnungen dringend gebraucht.


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Pflegedirektorin Yvonne Dintelmann und Geschäftsführer der GGH Peter Bresinski vor neuen Apartements für Mitarbeiter

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    Details

    Massenbesichtigungen, hohe Mieten, geplatzte Bauprojekte: Heute eine Wohnung zu finden, ist fast wie ein Sechser im Lotto. Es muss mehr gebaut werden - doch das ist nicht die einzige Lösung. Bewährte Wohnmodelle und alte Bauverfahren feiern ihr Comeback für mehr Wohnraum in Deutschland. Das Ziel: bestehende Gebäude und Räume besser nutzen. Dafür ziehen Mieter, Vermieter, Arbeitgeber und Städte an einem Strang - gegen die steigende Wohnungsnot. Vor allem in Großstädten wie Köln und München ist der Wohnungsmarkt angespannt. John Weinert möchte Abhilfe schaffen. Seine Idee: Wohnungstausch. Das Prinzip ist simpel, Personen, die zu viel Wohnraum haben, tauschen mit anderen, die mehr Platz brauchen. Dabei bringt Weinerts Online-Plattform passende Paare zusammen. Sein Wunsch: „Ich möchte Wohnungstausch in Deutschland als eine ganz normale Form der Wohnungssuche etablieren.“ Dafür berät er Städte und Gemeinden für mögliche eigene Tauschbörsen. Wie viel Platz brauchen wir wirklich, fragt sich auch Architekt Markus Plöcker. Wohnungen müssen laut Plöcker nicht groß sein, sondern clevere und praktische Grundrisse haben. Er setzt auf die weitere Nutzung leer stehender Gebäude. Bei seinem jüngsten Projekt in der Nähe von Frankfurt werden alte Büros zu 200 neuen Wohnungen umgebaut. Umwidmung heißt das in der Fachsprache. „Der Rohbau macht ungefähr ein Drittel der Kosten aus“, weiß Plöcker. Die Weiterverwendung spart Ressourcen, CO2 und Baukosten. Wird auf ein bestehendes Gebäude aufgestockt, entsteht noch mehr Wohnraum. Bis zu 2,7 Millionen Wohnungen könnten durch Aufstockungen in Deutschland entstehen. In Bayern wird ein altes Kloster um zwei weitere Etagen ergänzt. Die Bauteile werden in der firmeneigenen Produktionshalle vorgefertigt, sodass die Montage auf der Baustelle später sehr schnell geht. Die Modulbauweise stammt zwar aus der Nachkriegszeit, bekommt heute aber ein echtes Upgrade: Statt Beton verwendet die Firma nachhaltiges Holz. In Heidelberg erfahren gleich zwei alte Ideen ein Revival: Dort entstehen fünf neue Häuser in modularer Bauweise. Ein Geschoss mit vorgefertigten Außenwänden, Bädern und Decken ist in nur drei Tagen fertig. Bauträger ist die städtische Wohnungsgesellschaft, die dabei eng mit dem Universitätsklinikum - dem größten Arbeitgeber der Stadt - zusammenarbeitet. In die neuen Gebäude werden Klinikangestellte einziehen. „Wir haben immer mal wieder Bewerber, die tatsächlich keine Wohnung finden und dann absagen“, bemängelt Pflegedirektorin Yvonne Dintelmann. Damit das nicht mehr passiert, investiert die Klinik in Mitarbeiterwohnungen. Eine Idee aus dem 19. Jahrhundert, die heute wieder an Bedeutung gewinnt.

    Hinweis

    Personen

    von:Brianna Lache


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