Bevor alles kippt - Hilfe für Mutter und Kind

Deutschland, 2026
bis 22:45
Gesellschaft und Soziales
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20261124221500
VPS 22:15

Karoline Janeszewski (59) ist die pädagogische Leiterin der Mutter-Kind-Einrichtung "Dyade". Sie weiß, nicht allen Frauen kann geholfen werden.


Bildauswahl:


Bild 1

Karoline Janeszewski (59) ist die pädagogische Leiterin der Mutter-Kind-Einrichtung "Dyade". Sie weiß, nicht allen Frauen kann geholfen werden.


Bild 2

Wie findet man zuru?ck ins Leben, wenn das seelische Gleichgewicht aus der Bahn geraten ist? Eva (r.) leidet seit rund 20 Jahren an Depressionen. In regelmäßigen therapeutischen Sitzungen bekommt sie Unterstützung, um ihren Alltag mit ihrem Sohn bewältigen zu können.


Bild 3

Karoline Janeszewski (59), (r.) verabschiedet ihre Klientin Sarah (27), die die Einrichtung verlassen muss, um in eine Entzugsklinik zu gehen.


Bild 4

Karoline Janeszewski (l.), pädagogische Leiterin in der "Dyade", unterstützt die zweifache Mutter Gina (r.) im Alltag. Das Berliner Wohnprojekt "Dyade" begleitet Mütter in akuten psychischen Krisen auf dem Weg zur Stabilität.


Bild 5

Teambesprechung in der Eltern-Kind-Einrichtung "Dyade". Hier werden Mütter und ihre Kinder rund um die Uhr von etwa 20 Betreuerinnen begleitet.


Bild 6

Gina (29) lebt seit zwei Jahren in der Wohngruppe "Dyade". Sie selbst hat in ihrer Kindheit Vernachlässigung und Heimerfahrung erlebt.


Bild 7

Eva (l.) wohnt mit ihren neunjährigen Sohn (r.) im sogenannten Übergangswohnhaus des psychiatrischen Verbunds "Prenzlkomm" in Berlin.


Bild 8

Gina (29), (l.), ist Klientin in der "Dyade", einer Wohngruppe für psychisch kranke Frauen in Berlin. Die Betreuerinnen der "Dyade" helfen den Müttern ihren Alltag zu strukturieren, Auflagen des Jugendamts zu erfüllen und für sich und ihr Kind einzustehen.


Bild 9

Karoline Janeszewski (59) ist pädagogische Leiterin der Wohngruppe. Sie behält bei ihrer Arbeit stets das Kindeswohl im Blick.


Bild 10

Karoline Janeszewski (l.), pädagogische Leiterin in der "Dyade", unterstützt die zweifache Mutter Gina (r.) im Alltag.


Bild 11

Dipl. Psychologin Karin Giersberg, die therapeutische Leiterin der "Dyade", liebt es, kreativ zu arbeiten und die Stärken der Klientinnen wieder zum Leben zu erwecken.


Bild 12

Sarah (27) lebt mit ihrer Tochter in der "Dyade", einer Einrichtung für psychisch belastete Frauen in Berlin.


Bild 13

Karin Giersberg (69), (l.), therapeutische Leiterin der "Dyade", unterstützt seit über 30 Jahren psychisch belastete Mütter.


Bild 14

Eva (49) leidet seit rund 20 Jahren an Depressionen. In regelmäßigen therapeutischen Sitzungen bekommt sie Unterstützung, um ihren Alltag mit ihrem Sohn bewältigen zu können.


Bild 15

Karoline Janeszewski ist pädagogische Leiterin der Wohngruppe. Sie hat bei ihrer Arbeit stets das Kindeswohl im Blick.

Themen

    Details

    Die Dyade ist die letzte Station vor der Inobhutnahme. Hier bekommen Alleinerziehende mit psychischen Problemen Hilfe. Ziel ist, dass sie ihre Kinder doch behalten können. Wie gelingt das? Das Berliner Eltern-Kind-Projekt gibt Frauen die Chance, ihre Rolle als Mutter trotz der Krankheit zu stärken, und schafft einen Raum, in dem Kinder Geborgenheit erfahren können. Drei Frauen mit bewegender Vergangenheit erzählen ihre Geschichte. Mutter zu sein bedeutet, Verantwortung zu übernehmen - auch dann, wenn das eigene Leben aus dem Gleichgewicht geraten ist. Depressionen, Psychosen, Sucht oder traumatische Erfahrungen können den Alltag mit einem Kind zu einer kaum zu bewältigenden Herausforderung machen. In der Dyade, einer Mutter-Kind-Einrichtung des psychiatrischen Verbunds Prenzlkomm in Berlin, leben Frauen, die mit ihren psychischen Belastungen an ihre Grenzen gekommen sind. Sie werden dort im Alltag begleitet und lernen, für ihre Kinder da zu sein, ohne dabei sich selbst aus dem Blick zu verlieren. Eine von ihnen ist Gina T. (28). Sie weiß, wie schwer es sein kann, Nähe zuzulassen und die eigenen Gefühle zu kontrollieren. Ihre Tochter Miley ist noch klein. Gina möchte eine Mutter sein, bei der sich ihr Kind sicher fühlen kann. Dafür muss sie sich auch mit ihrer eigenen Geschichte auseinandersetzen. Eva M. (46) lebt seit vielen Jahren mit einer psychischen Erkrankung. Ihr Sohn Luki war zeitweise bei einer Pflegefamilie. Nun versucht Eva, ihren Alltag als Mutter wiederzufinden. Dabei wird deutlich, wie eng die eigene psychische Stabilität mit der Beziehung zum Kind verbunden ist - und wie schnell sich alte Ängste zurückmelden können. Auch Sarah N. (27) kennt Brüche in ihrer Biografie. Sie hat eine kleine Tochter und einen Sohn, der derzeit in einem Kinderheim lebt. Sarah möchte ihre Kinder nicht verlieren und kämpft darum, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben. Begleitet werden die Frauen unter anderem von Karoline Janeszewski (59), der pädagogischen Leiterin der Dyade, und Karin Giersberg (69), die das therapeutische Team leitet. Sie erleben täglich, wie unterschiedlich die Wege der Mütter verlaufen. Manche machen kleine, manchmal kaum sichtbare Fortschritte. Andere geraten erneut in Krisen. Und nicht immer kann verhindert werden, dass ein Kind aus der Familie genommen werden muss. Was brauchen Mütter, deren eigene Kindheit von Vernachlässigung, Gewalt oder psychischer Erkrankung geprägt war, um ihren Kindern das geben zu können, was ihnen selbst gefehlt hat? Und wie viel Unterstützung ist notwendig, damit sich belastende Erfahrungen nicht von einer Generation auf die nächste übertragen? „Bevor alles kippt - Hilfe für Mutter und Kind“ erzählt von diesen Fragen aus unmittelbarer Nähe, ohne schnelle Lösungen und ohne einfache Antworten. Der Film beobachtet drei Frauen in einer Lebensphase, in der vieles offen ist, und zeigt einen Ort, an dem sie die Chance bekommen, gemeinsam mit ihren Kindern einen eigenen Weg zu finden.

    Hinweis

    [Ton: Audiodeskription ]

    Personen

    von:Gülseren Sengezer

    1 weiterer Sendetermin



    TVinfo
    X