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An der Westküste Grönlands, der größten Insel der Welt, die geologisch zum arktischen Nordamerika gehört, liegt Ilulissat. Von hier aus geht es mit dem Boot und der jungen Naturführerin Laali in die Diskobucht, die für ihre „weißen Riesen“ berühmt ist - Eisberge von gewaltigen Ausmaßen.
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Auf Grönland, das als autonomes Gebiet zum 4.000 Kilometer entfernten Königreich Dänemark gehört, gibt es so gut wie kein grünes Land. Eis und Schnee beherrschen die Landschaft so weit das Auge reicht. An der Westküste der rund 60.000 Einwohner zählenden Insel, die geologisch zum arktischen Nordamerika gehört, liegt Ilulissat. Von hier führt die Fahrt mit der jungen Naturführerin Laali in die Diskobucht, berühmt durch die atemberaubend schönen „weißen Riesen“, Eisberge von gewaltigen Ausmaßen.
Durch die Klimaerwärmung friert das Meer auch im Winter nicht mehr zu. So ist man zum Eisangeln nicht mehr auf Schlittenhunde angewiesen. Die Fischer nutzen nun moderne Boote und Netze. In der Fischfabrik, in der die fette Beute an Heilbutt und Seewolf verarbeitet wird, sind alle am Umsatz beteiligt. Das hebt die Arbeitsmoral.
Zu dem größten Ort im nördlichen Grönland gehören ein Krankenhaus und eine Schule für die 200 Kinder. Die Jungen in diesem Dorf wollen die Tradition nicht vergessen, aber trotzdem ein modernes Leben führen. Der junge Lehrer Dan Normann erhält auf die Frage, was die Kinder einmal werden wollen, oft die gleichen Antworten: Die ehrgeizigen unter ihnen wollen aufs Festland ziehen, die anderen möchten auf Grönland bleiben.
Feuerspeiende Vulkane, gigantische Eisberge, tiefe Fjorde, weiße Sandstrände und endlose Wälder: Skandinavien ist das Reich der Kontraste. Für diese allumfassende Reihe haben renommierte Dokumentarfilmregisseure eineinhalb Jahre lang mit ihren Kamerateams die Nordländer bereist und ein Kaleidoskop von Bildern, Geschichten und Stimmungen eingefangen.
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