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Mit dem Hôtel Tassel in Brüssel gelang dem Architekten Victor Horta 1893 ein großer Erfolg. Aus Glas und Stahl schuf er lichtdurchflutete Räume und eine an die Natur angelehnte Formensprache. Die Dokumentation zeigt das Leben des Künstlers und den Schaffensdrang der Belle Epoque in Europa. Gleichzeitig beleuchtet sie den Kampf um den Erhalt der Jugendstilbauten in Brüssel.
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Die Dokumentation erzählt die Geschichte eines erst bejubelten, dann rasch wieder vergessenen Kreativen, und die eines seiner Meisterwerke. Der belgische Architekt Victor Horta gilt als Begründer der Art Nouveau, der belgischen Version des Jugendstils. Hortas erster großer Erfolg war 1892/93 die Privatvilla Hôtel Tassel in Brüssel. Er verwendete Glas und Stahl, um den Wohnraum zu öffnen. So entstanden lichtdurchflutete Räume. Bis hin zu kleinsten Details verstand sich Hortas Innendesign als maßgeschneiderter Traum von Schönheit.
Sein architektonisches Manifest war ein Gebäude für die belgische Arbeiterpartei. Das 1899 von Jean Jaurès eröffnete „Maison du Peuple“ wurde allerdings 1965 abgerissen und an seiner Stelle ein Betonhochhaus errichtet.
Der Erste Weltkrieg setzte der Art Nouveau ein Ende, obwohl sich die Formensprache als Ausdruck von Humanismus und Traum von einem neuen Europa verstand. In Frankreich und Belgien brachte man dem Stil fast nur noch Verachtung entgegen. Und so geriet Victor Horta, der diese paneuropäische Kunstbewegung etabliert hatte, schon bald in Vergessenheit. Nach Hortas Tod 1947 mobilisierten sich seine Anhänger, um seine Werke vor der Zerstörung zu retten. Entlang ihrer Recherchen und Initiativen verfolgt die Dokumentation Leben und Wirken des Architekten, um seine Arbeitsweise besser zu verstehen und die Geheimnisse des „Maison du Peuple“ zu ergründen, von dem nur einige Überreste erhalten sind.
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