42 - Die Antwort auf fast alles

Können wir neue Sinne entwickeln? (Deutschland, 2026)

bis 08:55
Infomagazin
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Übersicht

Unsere Sinne stammen aus einer Welt voller Säbelzahntiger - nicht aus einer voller Smartphones. Während Tiere Ultraschall hören, Magnetfelder oder elektrische Felder wahrnehmen, bleibt uns vieles verborgen. Könnten wir unsere Wahrnehmung erweitern? Oder setzt uns die Biologie Grenzen?

Themen

    Details

    Unsere Sinne bestimmen, wie wir die Welt erleben. Doch sie zeigen uns nur einen kleinen Ausschnitt der Wirklichkeit. Hunde orientieren sich vor allem über Gerüche, Motten hören Ultraschall, Elefanten verständigen sich mit Infraschall, Zugvögel nehmen das Magnetfeld der Erde wahr und der Schwarze Geistermesserfisch erkennt seine Umgebung über elektrische Felder. Jedes Tier lebt gewissermaßen in seiner eigenen Sinneswelt. Der Mensch dagegen gilt oft als Generalist. Seine Sinne haben sich über Millionen Jahre an das Überleben in einer völlig anderen Umwelt angepasst, als der heutigen. Warum also können manche Tiere Fähigkeiten entwickeln, die uns fehlen? Und ließen sich unsere Sinne heute überhaupt noch erweitern? Evolutionsbiologin Corinna Langebrake erklärt, warum neue Sinne biologisch teuer sind und weshalb Evolution immer Kompromisse eingeht. Neurowissenschaftler David Eagleman sieht darin jedoch nicht das Ende der Möglichkeiten. Für ihn entscheidet nicht der Sinn selbst, sondern das Gehirn. Ob Licht, Schall oder Berührung - alle Sinneseindrücke werden letztlich als elektrische Signale verarbeitet. Sein Forschungsteam untersucht deshalb, wie sich völlig neue Informationen über die Haut an das Gehirn übertragen lassen. Selbst Wahrnehmungen wie Infrarot oder Wetterdaten könnten eines Tages intuitiv erfahrbar werden. Gemeinsam mit ihnen und Physiologin Jennifer Pluznick sowie Psychologin Lore Thaler geht „42 - Die Antwort auf fast alles“ der Frage nach, wie formbar unsere Wahrnehmung wirklich ist. Können wir lernen, die Sinne, die wir bereits besitzen, besser zu nutzen? Und werden technische Erweiterungen eines Tages zu neuen Sinnen - oder setzt unsere Biologie der Wahrnehmung unüberwindbare Grenzen?

    Hinweis

    Personen

    Regie:Anna Loll

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