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Früher entschieden Zeitungen, Radio und Fernsehen, was wichtig war. Heute konkurriert der Gemeinderat im Feed mit Donald Trump, Kriegen und viralen Videos. Algorithmen verteilen die Aufmerksamkeit - und künstliche Intelligenz könnte schon bald zum persönlichen Nachrichtenberater werden.
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Was bedeutet das für Journalismus und Demokratie? Wenn Politikerinnen und Politiker direkt mit ihren Followern kommunizieren, alle andere Nachrichten erhalten und sich Menschen immer weniger auf eine gemeinsame Wirklichkeit einigen: Welche Aufgabe bleibt den Medien? Und schafft sich der Journalismus teilweise selbst ab, wenn das Publikum Einordnung als Bevormundung wahrnimmt und das Vertrauen erodiert?
Im Gespräch mit Moderator Pesche Lebrument diskutieren Andrea Masüger, Präsident des Verlegerverbands Schweizer Medien, und Joachim Braun, Leiter Chefredaktion «Medien Südostschweiz», über Aufmerksamkeit, Vertrauen und die Frage, wie Journalismus in einer neuen Informationsordnung funktionieren kann.
Hinweis
Personen
| Moderator: | Pesche Lebrument |
| Gäste: | Andrea Masüger;Joachim Braun; |
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