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Leben in einer ummauerten Stadt. West-Berlin war die Stadt für rebellische Geister, Wehrdienstverweigerer und alle, die ein ausschweifendes Nachtleben liebten. Eine Zeitreise zur Insel West-Berlin.
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West-Berlin - das war eine Insel, eine umzingelte Stadt, 480 eingemauerte Quadratkilometer. Die etwa 150 Straßen und Wege, die bis dato über die Zonen- und Sektorengrenze geführt hatten, waren für rund zwei Millionen Menschen nach dem 13. August 1961 versperrt: durch Mauern und Schlagbäume, durch Stacheldraht und Barrieren. Von den 80 Übergangsstellen blieben nur vier geöffnet.
Für viele West-Berliner war das der Alltag: Einkaufen bei Bolle, Ausflug zum Britzer Baumblütenfest und Punk auf der Oranienstraße. Touristen aus der Bundesrepublik liebten das ausschweifende Nachtleben. Ein Besuch in den Peep-Shows am Kurfürstendamm gehörte zum heimlichen Pflichtprogramm.
Der Film aus dem Jahr 2006 lässt den außergewöhnlichen Alltag in West-Berlin wieder auferstehen und erzählt von den kleinen und großen Besonderheiten, die sich durch die Insel-Lage ergaben.
Hinweis
[Bild: 4:3]