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Der Torfabbau in Deutschland neigt sich dem Ende zu. Große Torfflächen in Naturschutzgebieten sollen stattdessen wieder zu klimafreundlichen nassen Mooren zurückgewandelt werden. Doch monatelange NDR Recherchen zeigen: Entgegen der vereinbarten Planung fehlen nicht selten auf den Flächen große Mengen Resttorf. Wurde tiefer abgebaut als erlaubt? Manche Torfunternehmen rückten deshalb zuletzt sogar in den Fokus von Strafverfolgern und Gerichten. Es geht um Millionensummen, um Behörden, die offenbar jahrelang nicht konsequent einschritten, und um eine Industrie im Überlebenskampf.Von umweltpolitischen Zielen beim Torfausstieg ist die Branche mithin noch weit entfernt. Dazu kommt, dass auf EU-Ebene noch immer jedes Limit fehlt, offenbar auch dank einer einflussreichen Lobbyistin der Branche. Geht es nach ihr, brauche es für eine grünere Zukunft sogar mehr Torf. Dabei arbeiten Unternehmen gerade in Norddeutschland seit Jahren an Torf-Alternativen.Von umweltpolitischen Zielen beim Torfausstieg ist die Branche mithin noch weit entfernt. Dazu kommt, dass auf EU-Ebene noch immer ein verbindliches Limit fehlt, offenbar auch dank einer einflussreichen Lobbyistin der Branche. Geht es nach ihr, brauche es für eine grünere Zukunft sogar mehr Torf. Dabei arbeiten Unternehmen gerade in Norddeutschland seit Jahren an Torf-Alternativen.Die „NDR Story“ deckt auf, welchen Schaden der Torfabbau mutmaßlich hinterlässt. Und fragt, wo die Zukunft der Branche liegen könnte.
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Personen
| von: | Melanie Stucke, Nathan Niedermeier |
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