No Other Land

Deutschland / Israel, 2024
bis 23:40
Dokumentarfilm
  • Stereo
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20261124220500
VPS 00:00

Übersicht

Seit mehreren Jahren filmt Basel Adra, ein palästinensischer Aktivist im Westjordanland, die Zerstörung der Dörfer und die Vertreibung der Bevölkerung durch die israelische Besatzung. Aus der Begegnung mit dem israelischen Journalisten Yuval Abraham entsteht eine unerwartete Freundschaft. „No Other Land“ ist ein Akt des kreativen Widerstands und ein Plädoyer für mehr Gerechtigkeit.

Themen

    Details

    In Masafer Yatta, einer Ansammlung kleiner Dörfer im Westjordanland, dokumentiert der junge palästinensische Aktivist Basel Adra seit einigen Jahren die systematische Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung: Häuser werden abgerissen, ganze Dörfer verschwinden von der Karte, Familien werden zerstreut. Alles unter dem Vorwand, das Gebiet sei ein israelisches Militärübungsgelände. Adras Kamera ist seine Waffe gegen die Bulldozer und das brutale Vorgehen der Behörden. Als der israelische Journalist Yuval Abraham beschließt, seine Arbeit zu unterstützen, entsteht eine unerwartete Freundschaft. Trotz ihres ungleichen Status eint der Wunsch nach Gerechtigkeit die beiden Männer. „No Other Land“ ist das Werk eines Aktivistenkollektivs, deren Mitglieder teils Palästinenser und teils Israelis sind. Der Film, der sich als Akt des Widerstands mit kreativen Mitteln versteht, zeigt den Alltag der Bewohner von Masafer Yatta, der von einem jahrzehntelangen juristischen und moralischen Konflikt geprägt ist. Während die Vertreibungen gerichtlich genehmigt und immer mehr Häuser zerstört werden, bewahrt der Film die Erinnerung an eine Gemeinschaft, die zu verschwinden droht, und die Stimmen derjenigen, die sich dagegen wehren. Darüber hinaus stellt der Film auch eine andere Möglichkeit des Zusammenlebens vor: nicht als Unterdrücker und Unterdrückte, sondern radikal auf Augenhöhe. Und nicht zuletzt hinterfragt „No Other Land“ die Rolle des Kinos in schwierigen Zeiten - um zu berichten, Brücken zu bauen und neue Perspektiven zu eröffnen. Dafür wurde der Film 2025 mit einem Oscar ausgezeichnet.

    Hinweis

    Personen

    Regie:Basel Adra, Hamdan Ballal, Yuval Abraham, Rachel Szor


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