Universitäten der Welt

Freie Universität Berlin (Deutschland / Frankreich, 2026)

bis 10:00
Doku-Reihe
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20261122093000
VPS 00:00

Übersicht

Am Rande Berlins im Villenvorort Dahlem liegt der Campus der Freien Universität Berlin (FU Berlin). Ihre Gründung im Jahr 1948 war auch eine Antwort auf die Verfolgung systemkritischer Studierende an der Universität Unter den Linden, die damals im sowjetischen Sektor des geteilten Berlins lag. Heute gehört die Uni zu den wissenschaftlichen Top-Adressen.

Themen

    Details

    Als die Freie Universität Berlin im Jahr 1948 gegründet wurde, wollte man auch ein Zeichen setzen für die Demokratie und die Meinungsfreiheit - als Antwort auf den Kalten Krieg. Ihre Gründung war nach eigenen Angaben auch eine Antwort auf die Verfolgung systemkritischer Studierende an der Universität Unter den Linden, die damals im sowjetischen Sektor des geteilten Berlins lag. Heute gehört die Freie Universität mit ihrem Campus im Villenvorort Dahlem zu den wissenschaftlichen Top-Adressen, sie zählt zu den Exzellenz-Universitäten in Deutschland. Hier arbeiten und forschen Menschen aus der ganzen Welt. Universitätspräsident Günter M. Ziegler hebt hervor, wie wichtig der Begriff der „Freiheit“ für diese Universität war.Der erste und bis heute stilprägende Neubau der Universität, der „Henry-Ford-Bau“, entstand mit amerikanischem Geld auf Grundstücken der Stadt Berlin. Erklärtes Ziel war es, dem demokratischen Neuanfang Deutschlands und Berlins ein Denkmal zu setzen. Die Demokratie selbst sollte der Baumeister sein. Licht und Transparenz sollten die Köpfe der Studierenden prägen.Lorenz Maroldt, Herausgeber des „Tagesspiegel“, hat in den 1980er Jahren an der Freien Universität Politik studiert und erinnert an die wenig US-freundliche Atmosphäre, die damals dort herrschte. Schriftsteller Jonathan Franzen blickt zurück auf Vorlesungen, die eher Sit-ins und Protestveranstaltungen waren. Heute wird das Studium an der Freien Universität geprägt durch die Internationalität und die Weltoffenheit, wie die NDR/ARTE-Doku atmosphärisch zeigt.

    Hinweis



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