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Die Luxemburgerin Désirée Nosbusch ist als vielseitiges Ausnahmetalent in ganz Europa bekannt. „Ich habe so viele Umwege gemacht, um dahin zu kommen, wo ich eigentlich hinwollte.“ So reflektiert Désirée Nosbusch mit großer Klarheit in diesem Film ihren Weg.
Ihre Karriere nahm 1977 bei Radio Luxemburg ihren Anfang, da war sie zwölf Jahre alt. Ihre erste Hauptrolle spielte sie mit 16, studierte anschließend Schauspiel in den HB Studios in New York. Mit 19 Jahren führte sie in fünf Sprachen durch den Grand Prix Eurovision de la Chanson (heute: Eurovision Song Contest). Danach moderierte sie jahrelang große Shows in vielen Ländern und spielte in über 30 Filmen. In der Rolle der skrupellosen Investmentbankerin Christelle Leblanc brillierte Désirée Nosbusch 2018 in der Serie „Bad Banks“.
Désirée Nosbusch spricht auch über das dunkelste Kapitel ihres Lebens, sie war als Jugendliche in die Fänge eines 30 Jahre älteren Mannes geraten. Nosbusch: „Ich habe sehr lange gebraucht, bis ich merkte - wenn ich jetzt nicht gehe, ist meine Seele kaputt.“
Heute hat Désirée Nosbusch in Luxemburg ihre eigene Filmproduktionsfirma. 2025 kommt ihre erste Regiearbeit in die Kinos, das Ehedrama „Poison“ mit Trine Dyrholm und Tim Roth in den Hauptrollen.
Die NDR/ARTE-Dokumentation begleitet Désirée Nosbusch bei aktuellen Dreharbeiten und privat in Luxemburg und Los Angelos.
Hinweis
Personen
| Regie: | Inga Wolfram |
| von: | Inga Wolfram |
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