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Im Osten Spaniens bewässert ein ausgeklügeltes Kanalsystem aus der arabisch-muslimischen Epoche ein weitläufiges Mosaik aus Obst- und Gemüsegärten, die „Huerta“. Seit über tausend Jahren hilft dieses Bewässerungssystem der Region durch Dürren und Überschwemmungen. Doch die Urbanisierung bedroht die Huerta, die von dem einzigartigen Wassergericht von Valencia geschützt wird.
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Wasser wird zu einer der größten Herausforderungen unseres Jahrhunderts. Die Dokumentationsreihe beleuchtet inspirierende Initiativen auf der ganzen Welt, in denen jahrhundertealte Traditionen, lokale Innovationen und gemeinschaftliches Engagement neue Wege für die Zukunft ebnen.
An der spanischen Mittelmeerküste rund um Valencia prägt das Wasser seit mehr als tausend Jahren die Landschaft. Ein besonderes Kanalsystem aus der Zeit von al-Andalus im 13. Jahrhundert bewässert hier die „Huerta“, ein Mosaik aus Feldern sowie Obst- und Gemüsegärten, das bis heute überdauert hat.
Tausende landwirtschaftliche Familienbetriebe sind auf dieses Bewässerungssystem angewiesen. Sie verwalten die Ressource gemeinsam und befolgen dabei seit Generationen geltende Regeln. Bei Konflikten vermittelt das Wassergericht von Valencia, das seit über tausend Jahren einmal wöchentlich vor der Kathedrale tagt. Doch die Urbanisierung verschlingt jedes Jahr mehr Agrarfläche und bedroht den Fortbestand der „Huerta“.
Juan Carlos ist für den Rascanya-Kanal verantwortlich. Er achtet darauf, dass jeder die Wasserverteilung respektiert. Enric Navarro, Landwirt in Rascanya, baut Chufa an, eine Erdmandel, aus deren Knollen das beliebte Erfrischungsgetränk Horchata hergestellt wird. Der Anbau von Chufa trägt zum Schutz der Anbauflächen bei.
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