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Lange Zeit stand der „polnische Klempner“ sinnbildlich für die massenhafte Übersiedlung von günstigen Arbeitskräften aus Osteuropa. Die aktuelle Rückkehr vieler Fachkräfte in ihr Heimatland zeugt vom Wandel des aufstrebenden Polens, der Festigung einer polnischen Identität sowie von neuen Zukunftschancen.
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Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus und Polens Beitritt zur Europäischen Union verließen Millionen von Menschen ihre Heimat. Eine ganze Generation war bereit, alles zu riskieren, um sich im Ausland ein neues Leben aufzubauen. Doch der Trend hat sich nun umgekehrt. Polens dynamische Wirtschaft, die sich verbessernde Lebensqualität und berufliche Perspektiven ziehen diejenigen an, die das Land einst verlassen hatten.
Eine Polin erzählt von ihrem Leben in Deutschland, wo sie als Putzfrau arbeitete. Nach der Rückkehr in ihre Heimat absolviert sie eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin und konnte dank staatlicher Unterstützung ihre eigene Praxis eröffnen. Ihre Geschichte zeugt von Veränderungen in Polen, die einen sozialen Aufstieg ermöglichen und auch von der Sehnsucht, sich in Polen wieder heimisch zu fühlen.
Eine junge Wissenschaftlerin absolvierte ihr gesamtes Studium im Ausland, ihr stand eine internationale Karriere offen. Dennoch kehrte auch sie nach Polen zurück. Der Lebensweg dieser beiden Frauen steht für die Bestrebungen einer Generation, ihr Glück nicht mehr nur im Westen zu suchen.
Die Reportage beleuchtet die Beweggründe für diese neue Art der europäischen Mobilität. Polen wurde nach Jahrzehnten der Auswanderung durch seinen politischen und wirtschaftlichen Wandel wieder attraktiv. Das Land im Umbruch behauptet seinen Stellenwert in der EU und verfolgt einen klaren Kurs: Nachwuchskräfte sollen im Land bleiben und einst ausgewanderte Fachkräfte zurückkehren.
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