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Ihre Villa brennt, ihr Mann verliert auf tragische Weise ein Bein, ihre Kinder husten plötzlich grünlichen Schleim und eines stirbt daran, ihre Tante verstirbt und kurz darauf auch ihre Untermieterin. Der letzte Tod markiert den Anfang vom Ende der fragwürdigen Karriere von Martha Marek- es war ein Mord zu viel. Nach außen wirkt sie elegant und harmlos, tatsächlich aber ist sie eine kaltblütige Serienmörderin. Sie tötet mit Thallium, einem damals kaum nachweisbaren Gift. Die Inspiration dazu kommt ihr im Gefängnis, in dem sie sieben Monate wegen Versicherungsbetrugs einsitzt. Nicht wegen des Brandes ihres Hauses. Sondern weil sie ihrem Mann das Bein abhackt, um das Geld der Unfallversicherung zu kassieren.
Wieder auf freiem Fuß, beginnt Mareks Mordserie: 1932 stirbt ihr Mann nach schweren Lähmungserscheinungen, kurz darauf die gemeinsame Tochter. 1934 eine wohlhabende Verwandte, deren Wertgegenstände Marek erbt. 1936 folgt die Untermieterin, die zuvor auf Marthas Drängen eine Lebensversicherung abgeschlossen hatte. Erst nach deren Tod wird eine Obduktion angeordnet - und in allen Leichen findet man große Mengen Thallium. Der Prozess gegen Martha Marek erregt enormes Aufsehen- sie wird zum Medienstar. Doch letztendlich kann sie die Öffentlichkeit nicht mehr für sich gewinnen. Am 6. Dezember 1938 wird Martha Marek in Wien wegen mehrfachen Mordes hingerichtet.
Regie: Sandra Rak
Produktion: Holyscreen Media
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