Auswandern! Deutsche Schicksale aus drei Jahrhunderten

Gelobtes Land 1750 -1848
Folge 2

bis 03:25
Dokumentation
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20261106023000
VPS 00:00

Übersicht

1750 leben in Nordamerika schon fast 100.000 deutschsprachige Auswanderinnen und Auswanderer. In den folgenden 100 Jahren werden es immer mehr. Viele geraten in Vertragsknechtschaft, um die Überfahrt zu begleichen. Andere landen in Brasilien oder Algerien. Mit der Industrialisierung in den USA sind deutschsprachige Fachleute besonders gefragt und tragen zum wirtschaftlichen Aufstieg bei.

Themen

    Details

    Um 1750 hat das „gelobte Land“ in Nordamerika bereits fast 100.000 deutschsprachige Auswander:innen angelockt. Sie stellen die größte Minderheit unter den Siedler:innen dar. Der württembergische Pastor Gottfried Mittelberger reist in die britischen Kolonien. In Philadelphia beobachtet er, wie Mitreisende versteigert werden. Das „Redemptioner“-System zwingt Neuankömmlinge, die Überfahrt abzuarbeiten. Familien werden zerrissen, Kinder verkauft. Mittelberger kehrt heim und warnt in einem Buch vor euphorischen Berichten über das Leben in den Kolonien. Rund 100 Jahre später geht es in New Orleans um die Frage, ob Sally Miller eine schwarze Sklavin oder in Wahrheit Salome Müller, die Tochter bayerischer Einwander:innen, ist. Der Fall wird von der deutschen Gemeinschaft genutzt, um auf ihre Erfahrungen mit Vertragsknechtschaft hinzuweisen und volle Bürgerrechte einzufordern. Andere landen aufgrund falscher Versprechen im brasilianischen Urwald oder in der französischen Kolonie Algerien.

    Hinweis

    Audiodeskription

    1 weiterer Sendetermin



    TVinfo
    X