Übersicht
Maya, die Schwester des vor 20 Jahren getöteten Paulo, spürt Aurore auf, gibt vor, Schriftstellerin zu sein, und überzeugt sie, ihr ihre Geschichte zu erzählen. Aurore beschließt, sich über das auszusprechen, was sie selbst immer noch nicht versteht: ihre schreckliche Tat als Kind. - Dreiteiler (2017) von Laetitia Masson
Themen
Details
Maya findet Aurore in der Alpenstadt Gap und gibt vor, Schriftstellerin zu sein. Sie überzeugt Aurore, für ein Porträt ihre Geschichte aus ihrer eigenen Perspektive zu erzählen, damit die Öffentlichkeit ihre wahre Persönlichkeit kennenlernt und endlich das Bild des mörderischen Kindes, das ihr anhaftet, Vergangenheit wird. Entgegen allen Warnungen beschließt Aurore, mit der vermeintlichen Schriftstellerin über ihre Tat, die sie selbst immer noch nicht versteht, zu sprechen. Es entsteht eine Art Freundschaft, in der Maya versucht, Auroras Psyche zu ergründen. Sie will verstehen, aber auch den Tod ihres Bruders rächen.
Dann nimmt die Situation eines Tages eine dramatische Wendung: Maya verschwindet mit Rose, Aurores Tochter. Aurore erkennt, mit wem sie es zu tun hat, und dass ihre Tochter Rose in großer Gefahr ist. Doch statt die Polizei einzuschalten, will Aurore Maya allein gegenübertreten. Sie begibt sich auf die Spuren ihrer Vergangenheit und findet Maya schließlich in der Camargue wieder, genau dort, wo sie deren Bruder 20 Jahre zuvor getötet hat. In demselben heruntergekommenen Gebäude ist Maya drauf und dran, Paulos Tod an Rose nachzuahmen. Bei dem Versuch, ihre Tochter zu retten, trifft Aurore einen alten Kindheitsfreund wieder und sieht sich schließlich mit der Frage konfrontiert, welches Ende sie der Geschichte geben kann.
Hinweis
Synchronfassung, Produktion: Pampa Production, ARTE France
Personen
Schauspieler: Rolle | Aurore Maya Aurores Mutter Mayas Vater Rose Léonard François Ravel Alice Tolkias Alice Tolkias‘ Freund Christelle Chris |
| Regie: | Laetitia Masson |
| Drehbuch: | Laetitia Masson |
| Kostüme: | Carole Gérard |
| Kamera: | Eric Dumont |
| Musik: | Bruno Coulais |