Ihr Studentenjob in einer Kantine erinnert Sara Mardini an ihre Zeit als Helferin in Moria.
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Ihr Studentenjob in einer Kantine erinnert Sara Mardini an ihre Zeit als Helferin in Moria.

Sara Mardini sagt, sie und ihre Schwester Yusra seien im Schwimmbecken aufgewachsen. Der Krieg in Syrien zerschlägt ihren Traum, für ihr Land bei Olympia zu schwimmen.

Mitten im Lockdown erfährt Sara Mardini vom Feuer in Moria. Sie ist schockiert und betroffen, da sie selbst nicht nach Griechenland einreisen und helfen darf.

Sara Mardini schloss sich für eine Mission der "Sea-Watch 4" an und versorgt an Bord die Geretteten. Sie beobachtet auf dieser Reise auch sogenannte Pushbacks.

Nachdem sie bei ihrer Flucht über das Mittelmeer ihr Schlauchboot ans Ufer ziehen musste, wurde Sara Mardini weltberühmt. Nun drohen ihr 25 Jahre Haft, weil sie vor Lesbos anderen half.

Sara Mardini schwimmt und tanzt gegen den Strom.
Übersicht
Profi-Schwimmerin Sara Mardini flieht vor dem Krieg in Syrien. Auf der Flucht bewahrt sie zusammen mit ihrer Schwester Yusra 18 Menschen vor dem Ertrinken. Später hilft sie als Rettungsschwimmerin, Geflüchtete vor Lesbos zu retten - und wird verhaftet. Der Vorwurf: Menschenhandel. Während ihre Schwester bei den Olympischen Spielen schwimmt, wartet Sara auf ihren Prozess ...
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Sara Mardini und ihre jüngere Schwester Yusra stammen aus einer Familie von Hochleistungssportlern, aber der Krieg in Syrien zerschlägt ihren Traum, für ihr Land bei Olympia zu schwimmen. Im Sommer 2015 fliehen die Schwestern aus Syrien. Als der Motor ihres Schlauchboots versagt, springen Sara und Yusra ins Wasser und bringen das Boot ans Ufer. Alle Menschen im Boot können gerettet werden. Die Geschichte macht auf der ganzen Welt Schlagzeilen, Sara ist plötzlich berühmt. Es folgt eine Vielzahl von Interviews, Auftritte im Fernsehen und ein Bambi.
Danach trennen sich die Wege der Schwestern: Yusra schwimmt bei den Olympischen Spielen, während Sara nach Lesbos zurückkehrt, um sich ehrenamtlich zu engagieren. Dann, 2018, wird sie verhaftet und unter anderem des Menschenhandels beschuldigt - ihr drohen 25 Jahre Gefängnis, weil sie vor Lesbos als Rettungsschwimmerin Geflüchteten das Leben rettete.
Nach vier Monaten im Hochsicherheitsgefängnis in Griechenland wird sie auf Kaution freigelassen und wartet seitdem auf ihre Verhandlung. Über vier Jahre hat die Filmemacherin Charly W. Feldman Saras Kampf für Gerechtigkeit und ihr Ringen um einen Platz in der Gesellschaft begleitet.
Hinweis
Audiodeskription, Online verfügbar von 03/11/2026 bis 30/11/2026
Personen
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