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Seit 2015 zeichnet Riccardo Chailly verantwortlich für den musikalischen Klang der Mailänder Scala. Gut zehn Jahre später tritt er aus gesundheitlichen Gründen zurück. Für sein letztes Konzert als Chefdirigent des Orchesters des legendären Opernhauses wählt er, ganz symbolisch, das spektakuläre Requiem von Giuseppe Verdi. Unter den Solisten: Anna Netrebko und Ekaterina Gubanova
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Riccardo Chailly ist einer der gefragtesten Dirigenten der Welt. Seit fast 50 Jahren steht der ehemalige Assistent von Claudio Abbado den besten Orchestern des europäischen Kontinents vor, vom Royal Concertgebouw Amsterdam bis zum Gewandhausorchester Leipzig und dem Lucerne Festival Orchestra. 2015 kehrte er in seine italienische Heimat zurück und übernahm den Posten des Musikdirektors der Mailänder Scala. Für sein letztes Konzert als Chefdirigent des Mailänder Opernhauses im Dezember 2026 hat der Maestro ganz symbolisch Giuseppe Verdis Requiem auf den Spielplan gesetzt.
Giuseppe Verdis „Messa da Requiem“ stieg insbesondere dank seiner dramatischen Sequenz „Dies irae“ zu einem Klassiker der Konzertliteratur auf. Verdi komponierte die Totenmesse 1873 im Gedenken an Alessandro Manzoni, den großen italienischen Dichter. Wie Verdi selbst war Manzoni eine Persönlichkeit des Risorgimento, der italienischen Einigungs- und Unabhängigkeitsbewegung. Uraufgeführt wurde es am 22. Mai 1874, Manzonis erstem Todestag.
Vier Interpreten von Weltrang, die langjährige Wegbegleiter von Riccardo Chailly sind, übernehmen die Soloparts des Abschiedskonzerts: Anna Netrebko, Ekaterina Gubanova, Fabio Sartori und Michele Pertusi. Anna Netrebko hat unter Chailly gleich vier Mal die Saison der Scala eröffnet, als Giovanna d‘Arco (2015), als Tosca (2019), als Lady Macbeth (2021) und als Elisabetta di Valois (in „Don Carlo“, 2023).
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Personen
| Dirigent: | Riccardo Chailly |