Bergfu?hrer Markus Filzer auf dem Weg zur Barth Hu?tte.
Bildauswahl:

Bergfu?hrer Markus Filzer auf dem Weg zur Barth Hu?tte.


Untersberg, Stadt Salzburg mit Hohenfestung.

Clemens Walch sieht auf der Alm nach dem rechten.

Höhlenforscher - Fürstenberg Quellenhöhle.

Irene Amegg bei der Stallarbeit, Fennberg.

Kathrin Freund mit ihren Kühen, Pflerschtal.

Naturfilmer Erich Pröll mit der Unterwasserkamera beim Fischteich des Forellenhofs in Grünau.

Tourismuspionier Hermann Hüthmayr mit Naturfilmer Erich Pröll.

Hu?ttenwirt und Sherpa Kami Lama unterhalb der Stuttgarter Hu?tte.

Bluatschink musizieren auf der Alm.

Rudi Mathies im Interview.


Untersberg, Stadt Salzburg mit Hohenfestung.

Faszinierender Waldrapp im Wildpark Grünau.



Kathrin Brugger mit Sohn und Tochter, Sarntal.

Simon Raffeiner beim Paragleiten am Arlberg.


Alexander J. Rüdiger am Neusielersee.


Kathrin Freund, Pflerschtal.

Die bekannte Graugans des Konrad-Lorenz-Forschungsinstituts in Grünau

Guido Degasperi am Herd seines Gasthauses.

Geiereck, Untersberg Seilbahn.

Alexander J. Rüdiger in Neusiedl.

Nina Ortlieb genießt die Ausblicke vom Arlberg Trail.

Alexander J. Rüdiger am Sonnenberg.

Höhlenforscher - Fürstenberg Quellenhöhle.

Hu?ttenwirt Markus Kegele auf dem Weg zu einer seiner Quellen.

Ernst Schno?ller schnitzt einen lebensgroßen Steinbock.

TV-Legende Sepp Forcher, ehemaliger Untersberg Bewohner, Höhlenretter und langjähriger Wirt vom Zeppezauerhaus am Untersberg.


Kathrin Brugger mit Sohn und Töchter, Sarntal.

Kathrin Brugger mit Sohn, Sarntal.

Sagen erzählen vom Kaiser Karl dem Großen, der angeblich noch immer im Inneren des Berges wohnt.

Naturfilmer Erich Pröll während der Drehpause am Kasberg.
Themen
Details
Das Almtal im Traunviertel zählt zu den imposantesten Landschaften Österreichs. Erich Pröll trifft zu Beginn „Märchen-Erzähler“ Helmut Wittmann und entführt in die Mystik rund um den Almsee.
Kühl, sauber und glasklar steigt Wasser aus unzähligen Quellen des Seebodens auf und nährt damit den Almsee. Forellen und Saiblinge entwickeln sich hier prächtig - zur Freude der Fischer. Mit der Unterwasserkamera gelingt ein Blick in den Fischkalter.
Er ist unter der Fischerhütte am See in ein paar Metern Tiefe verankert. Bei Grünau liegen die Fischteiche mit den Jungfischen des Forellenhofes. In der Küche werden die ausgewachsenen Forellen zu kulinarischen Leckerbissen veredelt.
Der Almfluss durchschneidet zu Beginn mächtige Waldlandschaften, die das obere Almtal prägen. Die Waldarbeit ist hier wegen der steilen Berghänge beschwerlich. Fritz Wolf bezeichnet sich selbst als „Waldpädagoge“ und erläutert, wie er nachhaltige Bewirtschaftung oder natürlichen Aufwuchs versteht - seiner Meinung nach eine wesentliche Voraussetzung für beste Grundwasserqualität.
Zu den Urgesteinen des Almtals zählt ohne Zweifel Tourismus-Pionier Hermann Hüthmayr. Der einstige Waldbauernbub wurde schon mit 24 Jahren zum jüngsten Tourismuschef Österreichs gekürt. 40 Jahre lang prägte er als Hüttenwirt das Hochberghaus auf dem Kasberg, bis er es 2014 seinem Nachfolger übergeben hat. Heute setzt er auf Tourismus-Trends aus dem Fernen Osten wie das Waldbaden. Damit will er die Sehnsucht gestresster Urlauber nach intensivem Naturerleben stillen, was sich positiv auf Körper und Geist der Gäste auswirken soll.
Die Energie des Almflusses wird besonders intensiv genutzt. Neben zahlreichen Sägewerken treibt das Wasser auf einer Fließstrecke von 45 Kilometern bis zur Einmündung in die Traun 48 Kleinkraftwerke an. Es ist damit die vergleichsweise dichteste Kraftwerksstrecke unter Österreichs Flüssen. Hunderte Haushalte werden so mit Strom versorgt. Helmut Neubacher hat sich seine kleine Säge mit einem eigenen Kraftwerk selbst gebaut. Acht Meter ist sein hölzernes Wasserrad groß - und damit das größte Österreichs.
Neben der Pyhrn-Eisenwurzen spielte zur Zeit der Donaumonarchie auch an der Alm die Sensenerzeugung eine entscheidende Rolle: Noch können die schweren Hämmer im Sensenmuseum Geyerhammer bewundert werden.
Auch für Naturbeobachter gilt der Fluss mit seiner Landschaft als Refugium für Wasservögel wie Stockenten, Haubentaucher, Schwäne und Graugänse, die durch den Verhaltensforscher und Nobelpreisträger Konrad Lorenz Bekanntheit erlangten. Seine Forschungsstelle wird heute von Dr. Kurt Kotrschal geleitet. Gemeinsam mit anderen Verhaltensforschern beobachtet er Raben, Dohlen, Waldrappe - und auch heute noch Graugänse.
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Konrad-Lorenz-Forschungsinstitut liegt der völlig neu gestaltete „Cumberland Wildtierpark“. Auf 60 Hektar können Besucher heimische Wildtiere wie Luchse, Bisons, Wölfe, Bären, Elche oder Waldrappe hautnah erleben.
Redaktionshinweis: Anlässlich des österreichischen Nationalfeiertags am 26. Oktober zeigt 3sat am Samstag, 24. Oktober, den 3satThementag „Filmdynastie Hörbiger“ sowie am Sonntag, 25. Oktober, den 3satThementag „Österreich wild & schön“.
Hinweis
Personen
| Kamera: | Erich Pröll |
| von: | Erich Pröll |