Das Deutsche Volk

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Dokumentarfilm
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • 20261020220000
VPS 00:00

Themen

    Details

    Am 19. Februar 2020 erschießt ein Rassist neun junge Menschen in Hanau. Zurück bleiben trauernde Familien und Überlebende, die um Aufklärung und gegen das Vergessen der Tat kämpfen. In eindringlichen Schwarz-Weiß-Bildern erzählt der Dokumentarfilm die Geschichte dieses Verbrechens aus der Perspektive der Hinterbliebenen und Überlebenden. Es geht um Schmerz, Wut und den langen Schatten, den eine solche Tat wirft. Der Anschlag in Hanau zählt zu den schwerwiegendsten rassistischen Gewalttaten in Deutschland. Der Täter, ein 43-jähriger Rechtsextremist, tötete an zwei Tatorten gezielt neun Menschen mit Migrationsbiografie: Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtovic, Vili Viorel Paun, Fatih Saraçoglu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov. Der Notruf war in der Tatnacht nicht durchgängig erreichbar, und ein verschlossener Notausgang an einem der Tatorte verhinderte die Flucht mehrerer Opfer. Die Angehörigen waren es selbst, die diese Mängel aufdeckten und in die Öffentlichkeit brachten. Regisseur Marcin Wierzchowski begleitet die Angehörigen seit dem Tag des Anschlags auf ihrem Weg durch Trauer und Verlust und bei ihrem Kampf um Aufklärung und eine angemessene Erinnerungskultur. „Das Deutsche Volk“ macht den strukturellen Rassismus sichtbar, der sich nicht nur in der Tat selbst, sondern auch im Umgang der Behörden mit den Betroffenen zeigt. Während Politiker nach den richtigen Worten suchen und viele Fragen zur Tat unbeantwortet bleiben, übernehmen die Hinterbliebenen selbst die Aufklärung. Gemeinsam mit der Recherchegruppe Forensic Architecture rekonstruieren sie die Nacht des Anschlags, stellen sich gegen das Vergessen und fordern Konsequenzen.

    Hinweis

    Personen

    von:Marcin Wierzchowski


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