Übersicht
In Oberkirch produzieren Sylvie Mayer und Jochen Hättig naturbelassene Öle. Die erntereifen und regionalen Saaten beziehen sie zwischen Bodensee und Elsass - etwa Walnüsse, Blaumohn oder Lein. Das Pressgut wird verarbeitet wie vor mehr als 100 Jahren - im sogenannten Pressseiher und der Stempelpresse. Wie Generationen vor ihnen brauchen sie dazu Zeit, Handarbeit und die Wasserkraft des Mühlbachs.
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In der Ortenau stellen Sylvie Mayer und Jochen Hättig naturbelassene und gehaltvolle Öle her. Die erntereifen und regionalen Saaten beziehen sie zwischen Bodensee und dem benachbarten Elsass - etwa Walnüsse, Blaumohn oder Lein. In der Ölmühle in Oberkirch produzieren die Geschwister wie die Generationen vor ihnen. Mit der Wasserkraft des Mühlbachs, in Handarbeit und mit viel Zeit auf Maschinen von 1919. Im sogenannten Pressseiher schichten sie die ölhaltigen Nüsse. Durch den Druck der Stempelpresse fließt das Walnussöl aus dem doppelwandigen Zylinder - drei Stunden lang, im ersten von insgesamt drei Durchgängen. Die Saaten des Blaumohns und Ölleins pressen sie in der sogenannten Schneckenpresse. Ob Schnecken- oder Stempelpresse, sie stellen die Öle nativ und kaltgepresst her - ohne Zusätze und nicht erhitzt - auch das hat hier Tradition.
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