Bildauswahl:
Übersicht
Das Gerichtsschiff Joao Bruno II besucht sechsmal pro Jahr die schwer zugänglichen Gebiete des Amazonas für jeweils eine Woche. Eine Richterin, ein Staatsanwalt und mehrere Sozialarbeiter schlichten Streitfälle in den Gemeinden und unterstützen die Menschen in Amtsfragen.
Themen
Details
Am Amazonas leben viele Menschen ohne Zugang zu Behörden und Ämtern. Ihre kleinen Gemeinden und Dörfer sind oft nur vom Ufer her zugänglich, aber auch sie unterstehen der brasilianischen Gerichtsbarkeit, und die Bevölkerung hat Anspruch auf Unterstützung bei Amtsfragen und Streitfällen. Um diese zu gewährleisten, fährt die Joao Bruno II regelmässig die abgelegenen Regionen an. Laura Costeira ist eine der amtlichen Richterinnen, die an diesem Projekt mitwirkt. Die Reise ist beschwerlich: Die 70 Passagiere teilen sich 4 Waschmöglichkeiten und wenige Hängematten. Eine einzige Köchin ist für die Verpflegung zuständig. Dennoch ist das Projekt ein Erfolgsmodell.
Hinweis