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Nordkorea gewinnt trotz internationaler Isolation zunehmend an politischem Gewicht. Die Beziehungen zu China und Russland sind enger denn je. Im Juni 2026 empfing Kim Jong Un den chinesischen Staatschef Xi Jinping in Pjöngjang, mit Wladimir Putin pflegt er eine strategische Partnerschaft. Gleichzeitig baut Nordkorea sein Atom- und Raketenprogramm aus.
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Alte und neue Allianzen stärken Nordkoreas Einfluss. Das Land hat seine Beziehungen zu China und Russland deutlich ausgebaut. Im Juni 2026 empfing Kim Jong Un den chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping in Pjöngjang. Auch mit Wladimir Putin verbindet ihn eine enge strategische Partnerschaft. Gleichzeitig baut Nordkorea sein Atom- und Raketenprogramm weiter aus. „Tracks East“ fragt: Welche Bedeutung haben die neuen Bündnisse - und wie groß ist die Gefahr einer Eskalation auf der koreanischen Halbinsel?Die neue Nähe zwischen Russland und Nordkorea wird auch in Moskau sichtbar. Mehrere nordkoreanische Restaurants haben eröffnet. Dort treffen moderne Gastronomie und politische Symbolik aufeinander: An den Wänden hängen monumentale Darstellungen früherer nordkoreanischer Machthaber, auf den Bildschirmen läuft nordkoreanisches Fernsehen und auf den Tischen liegen Magazine aus Pjöngjang. Ein anonymer Reporter folgt den Spuren der Annäherung durch die russische Hauptstadt.Für Menschen in Südkorea ist die wachsende Rolle des Nordens beunruhigend. Sogenannte Prepper bereiten sich aus Angst vor einem nuklearen Angriff auf den Ernstfall vor. Das Leben nach der Flucht aus Nordkorea ist extrem herausfordernd. Aufgrund kultureller Unterschiede ist die gesellschaftliche Integration von Nordkoreanern in Südkorea sehr schwierig. Die Künstlerin Jeon Ju-ok floh im Alter von 17 Jahren aus Nordkorea und hielt ihre Gedanken und Erfahrungen in einem Tagebuch fest. Diese frühen Aufzeichnungen hat sie zu einem Comic verarbeitet.
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