True Stories

Tod nach der Disco - Der Eiskeller-Fall (Deutschland, 2026)

bis 05:55
Recht und Kriminalität
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VPS 04:15

Im Bild: Die ZEIT-Journalistin Sabine Rückert schreibt kurz nach dem Urteil über den Fall. Überschrift: "Sie brauchten einen Mörder". "Das war provokant, aber es ist die Wahrheit", sagt sie.


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Im Bild: Die ZEIT-Journalistin Sabine Rückert schreibt kurz nach dem Urteil über den Fall. Überschrift: "Sie brauchten einen Mörder". "Das war provokant, aber es ist die Wahrheit", sagt sie.


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Im Bild: Nach dem Freispruch kündigen Sebastian T.s Strafverteidiger Amtshaftungsverfahren an und fordern Konsequenzen von Justiz- und Innenministerium.


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Im Bild: Am 20. Juni 2025 kommt Sebastian T. aus der Haft. Der BGH hat das erste Urteil aufgehoben. Es muss neu verhandelt werden.


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Im Bild: Der Ort Aschau ist gespalten: Die einen machen Sebastian T. für den Tod der 23-jährigen Hanna W. verantwortlich, die anderen glauben an seine Unschuld.


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Im Bild: Sebastian T. rückt ins Visier der Ermittler. "Ich habe der Hanna nichts getan, ich kannte sie nicht einmal", sagt er. Im ersten Prozess wird er wegen Mordes zu 9 Jahren Haft verurteilt.


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Im Bild: Die Mutter (2. v. r.), Oma und Tanten von Sebastian T. saßen in jeder Verhandlung. Als sich im ersten Prozess eine Verurteilung abzeichnet, bitten sie die Münchner Strafverteidigerin Regina Rick um Hilfe.


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Im Bild: Wissenschaftler der RWTH Aachen messen den Strömungsverlauf der Prien. Gutachten der Verteidigung führen Hanna W.s Verletzungen auf das 12 Kilometer lange Treiben im Wildbach zurück.


Bild 8

Im Bild: Strafverteidigerin Rick ist überzeugt: "Das Sebastian etwas mit dem Tod der Hanna W. zu tun haben soll, ist eine Erfindung der Ermittlungsbehörden." Sie legt Revision gegen das erste Urteil ein.


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Im Bild: Die 23-jährige Medizinstudentin Hanna W. kehrt nach einem Besuch in der Diskothek "Eiskeller" nicht nach Hause zurück. Tags darauf wird sie tot in einem Bach gefunden - ein Albtraum für die Eltern (nachgestellte Szene).


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Im Bild: Sebastian T. läuft in jener Nacht im Oktober 2022 durch Aschau (nachgestellte Szene).


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Im Bild: Sebastian T. saß 945 Tage zu Unrecht wegen Mordes in Haft. Jetzt muss er in Hohenaschau, wo viele ihn für den Mörder von Hanna W. hielten, wieder Fuß fassen.


Bild 12

Im Bild: Wegen eines Zeugenaufrufs schickt Iris T. ihren Sohn Sebastian zur Polizei. "Hätte ich gewusst, was passiert, hätte ich das niemals getan."

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    Details

    Oktober, 2022. Die 23-jährige Studentin Hanna W. wird nach einem Besuch der Diskothek ‘Eiskeller‘ in einem Wildbach tot aufgefunden. In jener Nacht joggt der 20-jährige Sebastian T. in der Gegend und gerät daher unter Tatverdacht. Es gibt keine Tatwaffe, keine DNA-Spuren und keine Zeugen. In einem Indizienprozess wird er schuldig gesprochen und verbringt zwei Jahre in der Haft. Im April 2025 hebt der Bundesgerichtshof das Urteil auf. Die Neuverhandlung im Herbst nimmt eine unerwartete Wende: Sebastian T. wird freigesprochen. Was hat im ersten Prozess zur Verurteilung geführt, wie ist der Freispruch begründet und wie schnell kann man ohne eindeutige Beweise ins Gefängnis kommen?

    Hinweis

    Audiodeskription

    Personen

    Regie:Meike Pommer

    1 weiterer Sendetermin



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