Übersicht
Versklavt und ausgebeutet: Das war das Schicksal von mehr als 10.000 „gefallenen Mädchen“ und ledigen Müttern in Irland, die zwangsweise in den berüchtigten Magdalenen-Wäschereien arbeiten mussten. Der Dokumentarfilm rekonstruiert mit Aussagen von betroffenen Frauen die erschreckende Geschichte dieses Systems von Arbeitslagern.
Themen
Details
Jahrzehntelange Versklavung Tausender Frauen: Das ist die wahre und schockierende Geschichte eines irischen Systems. Mehr als 10.000 „gefallene Mädchen“ und ledige Mütter mussten in den berüchtigten Magdalenen-Wäschereien arbeiten. „Entrechtete Frauen: Die Arbeitslager der irischen Kirche“ lässt die betroffenen Frauen selbst zu Wort kommen.
Aber warum und wie sind die Anstalten entstanden und wie konnten Frauen dort so lange ungehindert unterdrückt werden? Ob Familie, Gemeinde oder Staat - die irische Gesellschaft hat sich den Heiminsassinnen gegenüber gleichgültig gezeigt. Im schlimmsten Fall hat sie den Betrieb dieser Einrichtungen sogar unterstützt, erleichtert und von der Stigmatisierung der dort gefangen gehaltenen Frauen profitiert.
Der Dokumentarfilm begleitet einige der Betroffenen, die bis heute mit den Folgen ihrer Behandlung und den Auswirkungen auf ihre Kinder und Familien zu kämpfen haben. Eine ehemalige Insassin bringt ihren Fall vor den UN-Ausschuss wegen Folter - ein Präzedenzfall, in dem nicht die Nonnen auf der Anklagebank sitzen, sondern die Republik Irland selbst.
Der Dokumentarfilm ist eine vernichtende Anklage gegen die Art und Weise, wie sich Kirche, Staat und Gesellschaft in Irland gegen eine ganze Generation junger Frauen verschworen haben. Doch das Schweigen ist gebrochen - und dies ist ihre Geschichte.
Hinweis
Synchronfassung
Personen