Übersicht
Nach zehn Wochen kehrt Jannie aus London zurück - und hat viel erlebt. Janine plant trotz eines gereizten Piercings schon ihr nächstes Tattoo, während Sandra versucht, ihren Diabetes mit Bewegung und Verzicht in den Griff zu bekommen.
Themen
Details
Janine hat es schon wieder getan: Sie hat sich ein neues Tattoo stechen lassen. Beziehungsweise ihr Hals-Tattoo noch erweitern lassen, sodass jetzt auch ihr Dekolleté mit einem Mandala-Motiv versehen ist. Einzig ihr Piercing bereitet ihr gerade Probleme, denn das sogenannte Dermal ist noch nicht vollständig ausgeheilt und der neue Körperschmuck ist empfindlich nah an der gereizten Körperstelle. Allerdings lässt Janine sich davon nicht die Lust auf weitere Tattoos verderben und plant schon nächste Motive. Auch sonst ist viel los: Die Benz-Baracken haben nach zehn Wochen endlich eine Bewohnerin zurück. Jannie hatte sich eine Auszeit in London genommen und diese immer wieder verlängert. Das war möglich, weil die 50-Jährige in einem Hostel untergekommen war, in dem sie arbeiten konnte, um die Übernachtungen davon zu bezahlen. Dabei musste sie auch immer wieder an ihre körperlichen Grenzen und darüber hinaus gehen. Das, findet Jannie, hat ihr aber richtig gutgetan. Eine Rückkehr nach London ist für sie nicht ausgeschlossen. Sandra wiederum hat mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, denn sie hat Diabetes Typ 2. Für sie ist die Krankheit nicht neu, ihre Tante Ela hört bei einem Besuch allerdings zum ersten Mal davon. Aktuell schwankt Sandras Zuckerwert so stark, dass ihr Sohn schon abgeklärt hat, wann er einen Notarzt rufen müsste. Weil sie kein Insulin spritzt, muss sie sich viel bewegen und auf einiges verzichten, um die Werte im Zaum zu halten. Ob das aber auf Dauer reicht, weiß die 49-Jährige nicht.
Hinweis
Nach dem großen Primetime-Erfolg der Sozialreportage beleuchtet „Hartz und herzlich - Tag für Tag“ erneut das Leben in verschiedenen sozialen Brennpunkten in Mannheim und in Rostock. Die Doku-Reihe blickt auf den Alltag der Betroffenen und erzählt glaubwürdig und nahbar die Geschichten von Menschen, die am Rande des Existenzminimums leben.[Bild: 16:9]