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Viele der zahlreichen Frosch- und Krötenarten auf der Welt sind heute vom Aussterben bedroht. Die Dokumentation führt in ein wahres Froschparadies in Südwestindien und enthüllt einige der unglaublichsten Anpassungsstrategien der Amphibien.
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Die indische Gebirgskette der Westghats ist ein immergrüner Lebensraum für eine erstaunliche Vielfalt an Froscharten, von denen viele nur hier vorkommen. Die von tropischem Regenwald überzogenen Berghänge mit ihren warmen Temperaturen bieten den Amphibien ideale Bedingungen, um sich fortzupflanzen und nach Nahrung zu jagen. In der Nacht bildet der vielstimmige Froschgesang eine facettenreiche Klangkulisse, von tiefem Quaken bis hin zu trillerndem Pfeifen.
Jede Froschart hat sich an ein bestimmtes Ökosystem angepasst. Manche leben in reißenden Bergbächen, andere auf dem blätterbedeckten Boden, in morschen Baumstämmen oder kleinen Erdhöhlen.
In den Nationalparks und Naturschutzgebieten findet man auch Froscharten, die reine Höhlenbewohner sind oder zwischen Felsblöcken in den Betten der Bachläufe hausen. Diese Frösche leben im Rhythmus der Regenzeit. Klimaerwärmung, Waldrodung und unkontrollierter Tourismus bedrohen heute diese fragilen Lebensräume. Der Naturforscher und Dokumentarfilmer Suhas Premkumar hat während neun Regenzeiten dem Monsun getrotzt, um diese unbekannte Welt zu erforschen und die geheimnisvollen endemischen Amphibien der Westghats zu filmen, darunter den Malabar-Gleitfrosch, den Asiatischen Ochsenfrosch, die Schwarznarbenkröte, die Malabar-Baumkröte, Ruder-, Tanz- und Nachtfrösche und viele mehr.
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